Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

FAMILIE:
Cichlidae, Buntbarsche
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Copadichromis virginalis yellow crest
VORKOMMEN:
Malawisee (Ostafrika)
GRÖSSE:
12 bis 14 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 27°C
pH-Werte:
Mehr als 7,5
Wasserhärte:
10 bis 20°dGH
NAHRUNG:
Fleischfresser (Karnivor)

Herkunft
Die Gattung Copadichromis wird fast im ganzen Malawi-See angetroffen, vorwiegend aber in Tiefwasserzonen. Einheimische nennen sie Utaka, was soviel heißt wie "Freischwimmer".

Haltung
Sie sind Gruppen- bzw. Schwarmfische, können aber im Aquarium im Verhältnis ein Männchen auf 2 Weibchen erfolgreich gepflegt werden. Einige Steinaufbauten als Orientierungspunkte, in einem mindestens 300 Liter fassenden Aquarium, dienen den Tieren als Revierabgrenzungen. In der Balz sind die Männchen untereinander aggressiv. Maulkämpfe gehen aber normalerweise ohne größere Verletzungen ab. Abgelaicht wird in der Natur im freien Wasser, im Aquarium oftmals auf Dekoration wie z.B. einer schräg stehenden Schieferplatte. Das Weibchen entlässt nach 3 Wochen Tragzeit ca. 30-50 Junge aus ihrem Maul. In dieser Zeit hat sie keine Nahrung zu sich genommen. Die Jungfische werden bei Gefahr wieder von dem Muttertier aufgenommen um sie so vor Räubern zu schützen. Ernähren kann man sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien, nach wenigen Wochen dann mit gefrostetem Cyclops. Größere Tiere mit Artemia sowie Flockenfutter und Granulaten mit tierischem Protein.

Der "yellow crest" darf lediglich mit anderen Non-Mbunas, die nicht zu ruppig sind, zusammengesetzt werden. In Frage kommen Aulonocara und/oder Lethrinops-Arten. Bei falscher Vergesellschaftung entwickeln die "yellow crest"-Männchen keine Farbe d.h. sie sehen blass-silbern aus wie ihre Weibchen. Nichts desto trotz ist dies eine Art für den Kenner, der nicht das extrem Farbenprächtige sucht, sondern eine Fischart pflegen möchte, die täglich mit interessantem Verhalten versteht zu begeistern.

Aussehen
Es gibt mehrere Varianten der Art Copadichromis. Im Handel sind des Öfteren "kadango red fin" anzutreffen, da schon die Jungfische schöne rote Flossen haben. Die Männchen färben sich meist in einer Größe von 10-12 cm und haben dann einen blauen Kopf und einen roten Körper. Diese können durchaus um die 25 cm groß werden und brauchen daher ein Aquarium von ab 500 Litern. Im Gegensatz zum "yellow crest" ist der "kadango red fin" recht durchsetzungsstark und kann auch mit verschiedenen Arten an Malawi-Raubfischen vergesellschaftet werden.

Weitere Artikel
Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

In der Aquaristik spielen Schwimmpflanzen nur eine untergeordnete Rolle, denn man sieht von ihnen nicht gerade viel, höchstens das Wurzelwerk. Nur wenn man die Pflanzen von oben sieht, erkennt man auch ihren Wuchs und die unterschiedlichen Blattformen. weiterlesen »
Steckbrief Königschichlide

Steckbrief Königschichlide

Zu den einfacher zu pflegenden klein bleibenden Cichliden gehört Pelvicachromis pulcher, den man in der älteren Literatur noch unter dem Namen "Kribensis" findet. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich gefärbt aus, und meist ist das Weibchen deutlich farbenfreudiger. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Labidochromis

Steckbrief Gelber Labidochromis

Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden. weiterlesen »
Steckbrief Orangebinden-Pinzettfisch

Steckbrief Orangebinden-Pinzettfisch

Nicht nur im Aquarium, sondern auch in der Natur im Korallenriff, ist der Orangebinden-Pinzettfisch (Chelmon rostratus) ein auffallender Fisch. Er wird auch Kupferbinden-Pinzettfisch genannt. Leider braucht der Orangebinden-Pinzettfisch oft längere Zeit, bis er sich in einer neuen Umgebung eingewöhnt hat und ans Futter geht. Dieser Fisch eignet sich nicht für Anfänger, sondern nur für erfahrene Meerwasser-Aquarianer. weiterlesen »
Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Zu den am einfachsten zu pflegenden Zwergcichliden gehört Apistogramma borelli. Der Borellis Zwergbuntbarsch wird auch „Gelber Zwergbuntbarsch“ genannt und gehört zu der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). In der älteren Literatur findet man ihn auch unter dem Namen Apistogramma reitzigi. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Süßwasserkrebs

Steckbrief Süßwasserkrebs

Weltweit gibt es mehr als 500 Krebsarten, die meisten in Nordamerika und Australien. Krebse werden in drei Familien eingeordnet: die Krebse der nördlichen Halbkugel in den Familien Astacidae und Cambaridae und die der südlichen Halbkugel in der Familie Parastacidae. Den Schwerpunkt der Artenvielfalt bilden allerdings der Südosten der USA und Australien. weiterlesen »
Steckbrief Zwergfadenfisch

Steckbrief Zwergfadenfisch

Einer der schönsten und beliebtesten Aquarienfische ist der aus dem nordöstlichen Indien stammende Zwergfadenfisch (Colisa lalia). Schon bei seiner Ersteinführung 1903 löste er Begeisterung aus. Die schöne Färbung ist allerdings nur beim Männchen zu sehen, dagegen erscheinen die Weibchen ausgesprochen bescheiden gefärbt. weiterlesen »
Steckbrief Ohrgitter-Harnischwels

Steckbrief Ohrgitter-Harnischwels

Zu den beliebtesten Algenfressern im Liebhaberaquarium gehören seit Jahrzehnten die Vertreter der Gattung Otocinclus, vor allem wegen ihrer geringen Größe. Sie werden kaum größer als 6 cm und fallen mit ihren gedeckten Farben im Aquarium nur dadurch auf, dass man sie oft entlang der Scheiben oder über Pflanzen und Dekorationen entlang rutschen sieht, wobei man deutlich erkennt, wie sie mit ihrem unterständigen Saugmaul den Aufwuchs abschaben. weiterlesen »
Steckbrief Paletten Doktorfisch

Steckbrief Paletten Doktorfisch

Da der Paletten Doktorfisch eher Einzelgänger ist kann man davon ausgehen, dass er alles andere als vergesslich ist. Er beweist dadurch, dass er eine gute Orientierung hat. Seinen Namen hat dieser Meeresbewohner durch seine scharfen Schuppen an seiner Schwanzwurzel, diese sind scharf wie ein Skalpell, welches auch Doktoren benutzen. Ausgewachsen kann der Fisch bis zu 30 cm groß werden. Zu seinen Feinden im Meer gehören unter anderem Thunfische und Haie. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.