Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Falscher Clownfisch

FAMILIE:
Pomacentridae - Riffbarsche
UNTERFAMILIE:
Amphiprioninae, Anemonenfische
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Amphiprion ocellaris
VORKOMMEN:
Westlicher Pazifik
GRÖSSE:
Bis 18 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 27°C
Pflege:
In artgerechtem, mit einer Symbiose-Anemone eingerichteten Aquarium und nach der Eingewöhnung gut zu pflegen. Keine Einzelexemplare pflegen
NAHRUNG:
Lebendfutter, nach Eingewöhnung auch Ersatzfutter, wie Tiefkühlkost und mit Vitaminen angereicherte Flocken

Spätestens seit dem Film „Findet Nemo“ ist der falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) ein sehr beliebter und bekannter Meerwasserfisch. Der falsche Clownfisch gehört zu den Anemonenfischen. Er lebt stets in Symbiose mit Seeanemonen.

Herkunft

Zu dem natürlichen Lebensraum des falschen Clownfisches gehören die Riffe Südostasiens, westlich bis zu den Andamanen und Nikobaren, nördlich bis zu den Ryukyu-Inseln und südlich bis an die Küste des nordwestlichen Australiens. Hier lebt er in kleinen Gruppen an den äußeren Hängen von Korallenriffen oder in geschützten Lagunen. Er lebt immer in Symbiose mit Anemonen. Diese schützen ihn mit Hilfe ihrer nesselnden Tentakeln vor Fressfeinden. Im Gegenzug lockt der falsche Clownfisch Futter für die Anemone an.

Merkmale

Der falsche Clownfisch hat eine auffällige Körperfärbung. Seine gelbe bis orangene Grund-Körperfarbe wird von drei weißen und senkrechten Binden unterbrochen, welche von dünnen, schwarzen Rändern umgeben sind. Durch diese äußerlichen Merkmale kann er leicht wiedererkannt werden. Er wird allerdings oft mit dem echten Clownfisch (Amphiprion percula) verwechselt. Der Unterschied zwischen diesen beiden Fischen ist die stärker ausgeprägten schwarzen Ränder um die weißen Binden. Der weibliche falsche Clownfisch wird etwas größer als der männliche falsche Clownfisch.
Durch seine eigentümliche Schwimmweise fällt er in jedem Aquarium auf. Er schwimmt mehr oder weniger auf und ab, diese Verhaltensweise wird dann besonders auffällig, wenn sich Fremde in sein Revier verirren. Der falsche Clownfisch braucht nicht viel Schwimmraum, er hält sich meistens in und um seine Anemone auf. Um diese kümmert er sich und fühlt sich zwischen den Tentakeln der Anemone sehr wohl. Er kann mit anderen Fischen in Gesellschaftsbecken gehalten werden, da er ein friedlicher Fisch ist. Man muss nur aufpassen, wenn andere Anemonefische auch in dem Gesellschaftsbecken leben, dann muss das Aquarium deutlich größer sein.

Besonderheiten

Der männliche Falsche Clownfisch kann sein Geschlecht zum Weibchen ändern. Das jeweils stärkste Tier ändert sein Geschlecht stets zum Weibchen.

Fortpflanzung

Geschlechtsreife Exemplare können auch im Aquarium ablaichen, meist am Fuße der Symbiose-Anemone, aber die Aufzucht der geschlüpften Fischlarven ist im normalen Zimmeraquarium schwierig und kaum zu bewerkstelligen, denn die Jungen leben zunächst planktisch, das heißt, sie treiben im freien Wasser und sind deshalb im Aquarium vielen Gefahren ausgesetzt und auch schwer zu ernähren. Die im Kölle Zoo die angebotenen falschen Clownfische sind alle Nachzuchten, die sich bereits etwas leichter eingewöhnen lassen.

Haltung

Voraussetzung für eine erfolgreiche und artgerechte Pflege im Meerwasser-Aquarium ist eine Symbiose-Anemone, die sich bereits vor dem Einsetzen der Clownfische im Aquarium eingelebt haben muss. Je nach ihrer Größe kann die Symbiose-Anemone zwei bis vier oder gar fünf und noch mehr Clownfischen als Wirt dienen. In kleinen oder mittleren Aquarien sollte immer nur ein Paar zusammen mit einer Anemone gehalten werden. Als passende Symbiose-Anemone eignen sich Entacmaea quadricolor, Stichodactyla gigantea, Stichodactyla mertensii und Heteractis magnifica.

Ernährung

Der falsche Clownfisch ist ein sehr genügsamer Fresser, denn er nimmt alle Arten von fleischhaltigem Futter an, z.B. Artemia, Krill, Mysis, Frost- und Flockenfutter. Wichtig ist, dass dem Fisch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung geboten wird.

Weitere Artikel
Steckbrief Schleierkampffisch

Steckbrief Schleierkampffisch

Nicht zu Unrecht trägt dieser Labyrinthfisch seinen deutschen Namen, denn sobald sich zwei Männchen sehen, gehen sie aufeinander los und fangen an, sich zu bekämpfen. Daher sollten sie stets als Pärchen oder auch ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen gehalten werden. Die im Kölle Zoo angebotenen Kampffische sind stets Nachzuchten und gehören zur Zuchtform der Schleierkampffische, die es in der Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Rubin Schwertpflanze

Steckbrief Rubin Schwertpflanze

Zweifellos ist Echinodorus "Rubin" aber die wohl dekorativste Solitärpflanze in unseren Aquarien. An das Wasser stellt diese Echinodorus-Zuchtform keine besonderen Ansprüche. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Sumatrabarbe

Steckbrief Sumatrabarbe

Zu den beliebtesten Aquarienfischen gehört seit seiner Ersteinführung im Jahre 1935 die Sumatrabarbe, Puntius tetrazona, die man wegen ihrer schwarzen Streifenzeichnung auch Viergürtelbarbe nennt. In jedem Aquarium fällt diese Barbenart sofort auf, vor allem durch ihre schöne und auffällige Färbung. weiterlesen »
Steckbrief Paletten Doktorfisch

Steckbrief Paletten Doktorfisch

Da der Paletten Doktorfisch eher Einzelgänger ist kann man davon ausgehen, dass er alles andere als vergesslich ist. Er beweist dadurch, dass er eine gute Orientierung hat. Seinen Namen hat dieser Meeresbewohner durch seine scharfen Schuppen an seiner Schwanzwurzel, diese sind scharf wie ein Skalpell, welches auch Doktoren benutzen. Ausgewachsen kann der Fisch bis zu 30 cm groß werden. Zu seinen Feinden im Meer gehören unter anderem Thunfische und Haie. weiterlesen »
Steckbrief Zwerg-Schwertpflanze

Steckbrief Zwerg-Schwertpflanze

In einem normal eingerichteten Zimmeraquarium fehlen vielfach Pflanzen, die den Bodengrund abdecken, also kleinwüchsig bleiben und sich so auch für den Vordergrund eignen. Echinodorus tenellus eignet sich dafür ausgezeichnet, weil sie bei gutem Wuchs rasenartig wächst und ganze Bodenpartien abdecken kann. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Labidochromis

Steckbrief Gelber Labidochromis

Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden. weiterlesen »
Steckbrief Augenfleck-Stachelaal

Steckbrief Augenfleck-Stachelaal

Aufmerksam beobachtet ein Augenpaar aus dem feinkörnigen Sand die sich am Boden des Aquariums tummelnden Wasserflöhe. Blitzschnell schießt das an einen Drachen erinnernde Wesen hervor und schnappt sich seine Beute. Bei dem gerne im Verborgenen lauernden Wesen handelt es sich um den Augenfleck-Stachelaal (Macrognathus aculeatus), einen im Aquarium eher selten gepflegten Süßwasserfisch, der durch seine besondere Optik hervorsticht. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.