Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Javafarn

FAMILIE:
Polypodiaceae, Tüpfelfarne
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Microsorum pteropus
VORKOMMEN:
Südostasien
PFLEGE:
Einfach, nicht einpflanzen, sondern auf Substrat aufbinden
HÖHE:
Bis 30 cm
LICHTBEDARF:
Mittel bis geringe Beleuchtung
PH-WERT:
6,0 bis 7,5
WASSERTEMPERATUR:
Bis 20 - 30 °C
WASSERHÄRTE:
Bis 20 °dGH

Herkunft und Eigenschaften

Zwar lautet der eine seiner deutschen Namen Javafarn, aber sein Vorkommen in Südostasien ist nicht ausschließlich auf diese indonesische Insel beschränkt, sondern er kommt weit verbreitet auch auf anderen Inseln und auf dem südostasiatischen Festland vor. Irreführend ist auch der andere deutsche Name Schwarzwurzelfarn, denn seine schwarzen, drahtartig harten "Wurzeln" sind Rhizome, eine Stengelform, aus der auch Ableger wachsen. Alle Farnpflanzen, also auch der Javafarn, haben einen Generationswechsel, das heißt, eine geschlechtliche oder generative und eine ungeschlechtliche oder vegetative Generation wechseln sich ab. Die geschlechtliche Pflanze ist sehr klein und besitzt männliche und weibliche Geschlechtsorgane, während die uns als Farne bekannten großen Pflanzen die ungeschlechtliche Generation sind und Sporen in sogenannten Soren auf der Blattunterseite bildet. Allerdings sieht man diese beim Javafarn nur in Ausnahmefällen.

Obwohl der auch Schwarzwurzelfarn genannte Javafarn in seiner Heimat ein amphibisch wachsender Farn ist, kommt er an manchen Stellen zumindest zeitweilig völlig im Trockenen vor, wenn auch in Wassernähe, ohne dass er, zum Beispiel während der Regenzeit, unter Wasser stehen muß. In der Aquaristik pflegt man ihn nur in seiner Unterwasserform, die im Aussehen sich völlig von der Landform unterscheidet.

Pflege

Seine Pflege ist einfach, allerdings mag er es nicht, wenn man ihn einfach in den Bodengrund steckt. Am besten wächst er und bildet viele Ableger, wenn man ihn auf ein Substrat bindet, etwa eine Moorkienwurzel oder auch einen Stein. Dazu kann man Perlonschnur verwenden, aber auch anderes nicht faulendes Material. Vor allem an Wurzelholz hält sich der Javafarn mit der Zeit von allein so fest, dass man das Substrat mitsamt den Pflanzen umsetzen kann. Auch in der Natur findet man ihn auf im Wasser liegenden Stämmen oder am Gewässerrand an glattem Gestein. Allerdings kann man als Normalaquarianer die Pflanzen nur durch ihre Ableger vermehren, weil man den Generationswechsel im Aquarium nicht erfolgreich ablaufen lassen kann.

Javafarn eignet sich auch gut für ein Aquaterrarium oder Paludarium, weil der Farn in einer Umgebung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit leben und wachsen kann; man darf ihn nur nicht austrocknen lassen!

Weitere Artikel
Steckbrief Bitterling

Steckbrief Bitterling

Der Bitterling ist ein kleiner, graugrün gefärbter Fisch mit silbrig schimmernden Flanken, der in verschiedenen Regionen Europas beheimatet ist. Seinen Namen verdankt er seinem bitteren Geschmack. In wirtschaftlich schlechten Zeiten war der Bitterling ein Speisefisch. weiterlesen »
Steckbrief Moderlieschen

Steckbrief Moderlieschen

Mit einer maximalen Körperlänge von 9 cm sind Moderlieschen sehr gut für kleinere Gartenteiche und Biotope geeignet. Ein weiterer Vorteil: Sie fressen weder Amphibieneier noch deren Larven! weiterlesen »
Steckbrief Shubunkin

Steckbrief Shubunkin

Der Shubunkin ist eine japanische Zuchtvariante des Goldfisches. Er ist ein friedlicher und geselliger Fisch, welcher in einer Gruppe von mindestens 5 Fischen gehalten werden sollte. weiterlesen »
Steckbrief Teichmuschel

Steckbrief Teichmuschel

Die Teichmuschel ist in der Lage bis zu 40 l Wasser in der Stunde zu filtrieren und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Wasserpflege. Am Bodengrund sind die Tiere recht beweglich und können sich, z.B. beim Ablassen eines Teiches, meterweit ins Wasser zurückzuziehen. weiterlesen »
Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Die Sumpfdeckelschnecke ist eine in Europa weit verbreitete Süßwasserschnecke, welche sich gut für eine Haltung im Gartenteich eignet. Sie ernährt sich von Futterresten, weidet Algen ab, frisst vermodernde Pflanzenreste und filtert Plankton aus dem Wasser. Somit sorgt sie für eine Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich. weiterlesen »
Steckbrief Goldfisch

Steckbrief Goldfisch

Der Goldfisch, wie wir ihn heute kennen, entstand vor etwa 1.000 Jahren in China durch züchterische Selektion und ist der erste Zierfisch, der ohne wirtschaftlichen Grund oder Nutzen gezüchtet und als Heimtier gehalten wurde. weiterlesen »
Steckbrief Koi

Steckbrief Koi

Koi sind sehr gesellige und relativ robuste Teichbewohner und sollten in einer Gruppe von mindestens 5 Tieren ungefähr gleicher Größe gehalten werden. Es gibt 16 Grundformen mit über 100 Varietäten und der Koi kann ein Alter von bis zu 70 Jahren erreichen. weiterlesen »
Steckbrief Nase

Steckbrief Nase

Nasen sind strömungsliebende Schwarmfische, werden ca. 25 – 40 cm groß und können bis zu 1.000 g auf die Waage bringen. Werden sie im Teich gehalten, so sollte dieser entsprechend groß sein und neben guten Wasserwerten auch einen hohen Sauerstoffgehalt aufweisen. weiterlesen »
Steckbrief Regenbogenelritze

Steckbrief Regenbogenelritze

Regenbogenelritzen (Notropis chrosomus), auch "Rainbow Shiner" genannt, fallen sofort durch ihre Farbenpracht auf. Doch sie sind nicht nur ein optische Highlight im Kaltwasseraquarium oder Gartenteich, sondern auch unkompliziert in Haltung und Pflege. weiterlesen »
Steckbrief Graskarpfen

Steckbrief Graskarpfen

Der Graskarpfen bevorzugt ruhiges, tiefes Gewässer und ist ausnahmslos für sehr große Naturteiche geeignet. In diesen kann er den Pflanzenbewuchs durch seinen enormen Appetit kontrollieren – denn er benötigt täglich ungefähr sein Körpergewicht an Pflanzen. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.