Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Paletten Doktorfisch

FAMILIE:
Doktorfische, Acanthuridae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Paracanthurus hepatus
VORKOMMEN:
Südostasien
GRÖSSE:
Bis ca. 30 cm Körperlänge
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 23 - 25°C
NAHRUNG:
Vorallem Pflanzen in Form von Aufwuchs und Algen, aber auch Flockenfutter mit Pflanzenbestandteilen

Der Paletten Doktorfisch ist den meisten aus dem Film „Findet Nemo“ oder „Findet Dorie“ bekannt. Allerdings sind der Paletten Doktorfisch im Gegensatz zur Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie nicht so vergesslich und tollpatschig. Die Farbe und der Körperbau des Meeresbewohners stimmen mit der Filmfigur überein.

Herkunft

Sein Lebensraum ist der Indo-Pazifik, von Ostafrika bis nach Japan. Der Paletten Doktorfisch kann im Aquarium eine Größe von über 20 cm erreichen. Jungfische leben bis zur geschlechtsreife in Gruppen freischwimmend 1 bis 2 m über isolierten Stöcken der Koralle und fangen dort Zooplankton. Erwachsene Tiere sind Einzelgänger.

Eigenschaften

Da der Paletten Doktorfisch eher Einzelgänger ist kann man davon ausgehen, dass er alles andere als vergesslich ist. Er beweist dadurch, dass er eine gute Orientierung hat. Seinen Namen hat dieser Meeresbewohner durch seine scharfen Schuppen an seiner Schwanzwurzel, diese sind scharf wie ein Skalpell, welches auch Doktoren benutzen. Ausgewachsen kann der Fisch bis zu 30 cm groß werden. Zu seinen Feinden im Meer gehören unter anderem Thunfische und Haie.

Haltung

Der Paletten Doktorfisch gehört zu den schönsten Vertretern seiner Familie, und dazu kommt noch, dass es einer der wenigen Doktorfische ist, die man auch in einer Gruppe pflegen kann, wenn das Aquarium wirklich groß ist und nicht unter zwei Meter vordere Kantenlänge hat. Aber auch als Einzeltier zieht er die Blicke in einem ihm gerecht werdenden Becken immer auf sich. Die Haltung eines Paletten Doktorfisches ist nicht für Anfänger geeignet. Er benötigt ein Aquarium mit mindestens einem Fassungsvermögen von 1500 bis 2000 Litern und einer geeigneten Wassertemperatur von etwa 23 – 25 Grad.

Ernährung

Der Paletten Doktorfisch ist ein Dauerfresser und ist den ganzen Tag in Bewegung und befindet sich dabei ständig auf Nahrungssuche. Deshalb sollte immer ein verfügbares Nahrungsangebot im Aquarium vorhanden sein, da es ihm sonst zu langweilig wird und er ein aggressives Verhalten entwickeln kann. Der Fisch nimmt im Aquarium lebende Kleingarnelen, aber auch jedes andere wirbelnde Futter wie Mysis, Salinenkrebse aber auch Flockenfutter mit hohem Pflanzen- und Spirulinaanteil an. Daneben werden natürlich auch Algen gern gefressen. Die Fütterung sollte in mehreren kleineren Mahlzeiten erfolgen. Das entspricht dem natürlichen Fressverhalten des Fisches. Wenige Mahlzeiten mit größeren Mengen können den Verdauungstrakt schädigen.

Weitere Artikel
Steckbrief Amano-Garnele

Steckbrief Amano-Garnele

Die Amanogarnele (Caridina multidentata) findet man häufig in heimischen Aquarien. Diese Süßwassergarnele ist sehr fleißig und kann dabei helfen, das biologische Gleichgewicht im Aquarium zu erhalten. Die Amanogarnele gehört zu den ersten Süßwassergarnelen in heimischen Aquarien. Bekannt wurde sie durch Takashi Amano, von ihm hat sie auch ihren Namen. weiterlesen »
Steckbrief Antennenwels

Steckbrief Antennenwels

Der Antennenwels (Ancistrus) gehört zu den Harnischwelsen. Ihren deutschen Namen verdanken diese südamerikanischen Harnischwelse den Auswüchsen auf dem Vorderkopf, die bei den Männchen wie ein Bart aussehen. weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Steckbrief Seegrasblättriges Trugkölbchen

Steckbrief Seegrasblättriges Trugkölbchen

Diese in Südamerika weit verbreitete Aquarienpflanze gehört seit ihrer Einführung zum Standardangebot. Sie ist anspruchslos und kann in allen Aquarientypen gepflegt werden. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

In der Aquaristik spielen Schwimmpflanzen nur eine untergeordnete Rolle, denn man sieht von ihnen nicht gerade viel, höchstens das Wurzelwerk. Nur wenn man die Pflanzen von oben sieht, erkennt man auch ihren Wuchs und die unterschiedlichen Blattformen. weiterlesen »
Steckbrief Kupfersalmler

Steckbrief Kupfersalmler

Der Kupfersalmler (Hasemania nana) gehört zu den hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt. Vor allem durch seine weißen Spitzen an den Rücken-, After- und Schwanzflosse. In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus. weiterlesen »
Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Durch die stark gekräuselten, langen Blätter ist die Hakenlilie eine ungewöhnliche, aber dennoch sehr dekorative Hintergrundpflanze für Aquarien ab 200 Liter. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Einer der schönsten Vertreter der Büschelbarsche ist Neocirrhites armatus, dessen deutscher Name zwar auf ein spezielles Vorkommen um die Hawaii-Inseln schließen läßt, der aber auch in anderen Gebieten des zentralen und westlichen Pazifik zu finden ist. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.