Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Roter von Rio

FAMILIE:
Salmler, Characidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Hyphessobrycon flammeus
VORKOMMEN:
Gebiet um Rio de Janeiro. Stehende und nur leicht bewegte Fließgewässer
GRÖSSE:
Bis ca. 4 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 20 - 26°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis etwa 20°dGH
Pflege:
In gut bepflanzten Aquarien leicht zu pflegen, aber am besten in einer kleineren Gruppe von etwa 6 Exemplaren
NAHRUNG:
Mit Ausnahme von Wasserpflanzen fressen sie alles: Flocken, gefriergetrocknetes und Tablettenfutter, handelsübliches Lebendfutter aller Art

Der Rote Rio (Hyphessobrycon flammeus) gehört der Familie der Echten Salmler (Characidae) und der Gattung Hyphessobrycon an. Unter den Salmlern gibt es eine Reihe von Arten, die sich besonders für den Einsteiger eignen, aber auch bei den fortgeschrittenen Aquarianern beliebt geblieben sind. Ja, mancher "alte Hase" pflegt den Roten von Rio immer noch, sozusagen aus alter Treue, weil er zu den ersten Fischen gehörte, die er pflegte. Die heute überall angebotenen Exemplare sind Nachzuchten und sind seit der Ersteinführung nach Deutschland 1920 in so vielen Generationen nachgezüchtet worden, dass sie zu "Haustieren" geworden sind.

Herkunft

Sein natürliches Verbreitungsgebiet ist in Südamerika. Dort lebt er in langsam fließenden Küstenflüssen in der Nähe von Rio de Janeiro (Brasilien). Sein Lebensbereich liegt dort vorzugsweise an den Uferbereichen dieser Flüsse.

Merkmale

Die Färbung dieses Salmlers ist wirklich attraktiv. Besonders die Männchen färben sich schön rot, wie es auch der lateinische Name aussagt, denn flammeus heißt flammendrot. Aber nicht nur an der unterschiedlichen Färbungsstärke kann man die Geschlechter unterscheiden, sondern man erkennt schon bei halbwüchsigen Männchen das Geschlecht, denn sie zeigen einen tiefschwarzen Saum um die langgestreckte Afterflosse und schwarze Spitzen der Bauchflossen.

Haltung

Der Rote von Rio mag ein gut bepflanztes Aquarium, in dem er sich auch zwischen die Pflanzen zurückziehen kann. Er kann auch einen kleinen Bezirk als sein Revier annehmen, in dem er sich mit seinen Artgenossen recht ruppig gegenüber anderen scheinbaren Eindringlingen benehmen. Besonders ist das oft der Fall bei Einzelgängern und dann sind es nicht nur die Männchen, sondern auch die Weibchen. Roter von Rio braucht sauberes, klares Wasser, nimmt aber mit jedem normalen Leitungswasser vorlieb. In Aquarien ab 40 cm Länge kann man ihn in kleiner Anzahl pflegen, aber besser ist es, größere Becken ab 60 cm Länge zu nehmen, wenn man sie als Gesellschaft für anderen Fischarten mitpflegen will. Als Wassertemperaturen wählt man am besten solche zwischen 22 und 27°C.
Man sollte eine Gruppe von 6 bis 8 Tieren halten, mit einem dunkeln Bodengrund, dichter Bepflanzung, großblättrigen Schwimmpflanzen und genügend Schwimmraum.

Ernährung

Als Futter eignet sich alles vom Wasserfloh über die Mückenlarven bis zum aufgetauten Gefrierfutter und Tabletten und Flockenfutter.

Weitere Artikel
Steckbrief Kleiner Wasserstern

Steckbrief Kleiner Wasserstern

Das einzigartige Erscheinungsbild der Pflanze, mit ihren gewellten und sternförmig arrangierten Blättern, macht sie seit ihrem Bekanntwerden im aquaristischen Hobby Ende der 1990er zu einem echten „Popstar“. Zunächst war die Pflanze nur im Aquascaping bekannt, glücklicherweise ist sie jetzt ein fester Bestandteil in jedem Wasserpflanzenangebot. In diesem Steckbrief möchten wir Dir die besten Tipps geben, dass auch Du langfristige Freude an dieser tollen Vordergrundpflanze hast. weiterlesen »
Steckbrief Brokatbarbe

Steckbrief Brokatbarbe

Der lateinische Artname ist in Anführungstriche gesetzt, weil die Art zwar im Handel so bezeichnet wird, aber keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, denn es ist noch immer umstritten, ob es sich bei der Brokatbarbe um eine echte, in der Natur vorkommende Art handelt oder lediglich ein Zuchtprodukt, das es in der freien Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet. weiterlesen »
Steckbrief Prachtalgenfresser

Steckbrief Prachtalgenfresser

Prachtalgenfresser (Garra flavatra) sind nützliche und gleichzeitig hübsch anzusehende Aquarienbewohner. Die kontrastreiche Färbung mit der abwechselnd schwarzen und gelben Querbänderung sorgt für die optische Attraktivität des Fisches. weiterlesen »
Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Zu den beliebtesten Aquarienpflanzen gehören die Schwertpflanzen Südamerikas, von denen einige in unserer Liebhaberei Hausrecht erworben haben und im Kölle Zoo in verschiedenen Arten und Zuchtformen erhältlich sind. weiterlesen »
Steckbrief Seepferdchen

Steckbrief Seepferdchen

Wenn man als unbefangener Betrachter zum ersten Mal ein lebendes Seepferdchen (Hippocampus spec.) im Aquarium sieht, wird man kaum glauben wollen, dass es sich um einen Fisch handelt, denn sein Aussehen weicht zu stark von der Vorstellung ab, wie ein normaler Fisch aussieht. Es gibt 30 bis 35 verschiedene Arten der Seepferdchen. weiterlesen »
Steckbrief Keilfleckbarbe

Steckbrief Keilfleckbarbe

Die Keilfleckbarbe (Rasbora heteromorpha) gehört zu den schönsten Aquarienfischen seit ihrer Ersteinführung 1906. Sie wird auch Keilfleckrasbora genannt. Ihr lateinischer Artname weist darauf hin, dass der Fisch von der Körpergestalt der übrigen Rasbora abweicht, denn sie ist nicht rundlich und langgestreckt, sondern hat eher eine hochrückige Körperform, also hetero (= verschieden) und morpha (= Gestalt). weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Steckbrief Kirschflecksalmler

Steckbrief Kirschflecksalmler

Der Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma), oder auch Perez-Tetra genannt, fällt mit dem kirschroten Fleck auf den Schultern und seiner rötlicher Körpergrundfärbung und der scheibenförmigen Gestalt in jedem Aquarium auf. Das gilt besonders dann, wenn man eine kleine Gruppe von sechs bis acht Tieren pflegt. Kirschflecksalmler sind auch in der Natur Schwarmfische, die in langsam fließenden Gewässern leben. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.