Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Schillerbärbling

FAMILIE:
Cyprinidae, Karpfenfische
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Brachydanio albolineatus
VORKOMMEN:
Thailand, Malaysia, Myanmar, Sumatra
GRÖSSE:
Bis 6 cm, Männchen etwas kleiner
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 28°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 16°dGH
Pflege:
Leicht, wenn man einen kleinen Schwarm hält
NAHRUNG:
Allesfresser. Wasserflöhe, Hüpferlinge, Tubifex, Mückenlarven, Flocken- und Tiefkühl-Futter

Herkunft

Der Brachydanio albolineatus, im Deutschen Schillerbärbling genannt, stammt aus Südostasien. Er bewohnt schnell fließende Wasserläufe des unteren Mekong, sowie Bergbäche und hält sich dort in der Nähe der Oberfläche auf.

Aussehen

Männchen und Weibchen unterscheiden sich in ihrer Färbung kaum, doch erkennt man sie an ihrer etwas stärker gewölbten Bauchkante. Hat man auch damit Schwierigkeiten, achte man auf die Männchen, die ihre zur Art gehörenden Weibchen sehr wohl kennen und bei Laichstimmung vor ihnen mit gespreizten unpaaren Flossen imponieren. Der Schillerbärbling wird ca 3,5-5,5cm groß.

Verhalten

Viele unserer Aquarienfische halten sich in den mittleren Wasserschichten auf und bewegen sich relativ ruhig. Ganz anders verhält sich Brachydanio albolineatus. Die meiste Zeit schwimmt der Fisch ständig im Aquarium hin und her, macht dazwischen Ausflüge in dichter stehende Pflanzenbestände, hält sich aber im oberen Drittel des Aquariums auf. Gerade durch diese Schwimmweise ist der Fisch ein belebendes Element.

Haltung

Zwar kann man ihn schon in mittelgroßen Zimmeraquarien ab 50 cm Kantenlänge pflegen, aber am besten ist es, wenn man ihm viel Schwimmraum bietet, also Aquarien ab einem Meter Kantenlänge. Wie seine Verwandten aus der Gattung Brachydanio ist auch der Schillerbärbling ein Schwarmfisch, der auch im Aquarium am besten zur Geltung kommt, wenn man ihn in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren pflegt. Dann kommt das ganze Temperament der Fische zur Entfaltung. Dabei jagen sie sich eher spielerisch, aber auch zum Imponieren der Männchen untereinander, und wenn sie sich attackieren, geht alles recht harmlos aus, solange schwächere Tiere die Möglichkeit haben, in Verstecke auszuweichen. In ihrer Bewegungslust kommt es auch vor, dass sie über den Wasserspiegel hinausspringen. Deshalb muss das Aquarium gut abgedeckt sein. Will man die Tiere herausfangen, sollte man das in den Abendstunden machen, wenn die Beleuchtung ausgeschaltet ist.

An das Wasser stellen sie keine Ansprüche, denn die im Kölle-Zoo angebotenen Exemplare stammen aus Nachzuchten, deren Genpotential sich bereits an die aquaristischen Bedingungen angepaßt hat. Sie sind sozusagen Haustiere geworden.

Zum Steckbrief

Weitere Artikel
Steckbrief Wendt's Wasserkelch

Steckbrief Wendt's Wasserkelch

Zu den schönsten und pflegeleichtesten Wasserkelchen oder Cryptocorynen, wie sie in Aquarianerkreisen genannt werden, gehört die Art wendtii, die 1958 von Prof. de Wit zu Ehren des Wasserpflanzenspezialisten Albert Wendt aus Rostock benannt wurde. Seit ihrer Einführung ist sie nicht mehr aus unseren Aquarien weg zu denken, weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Durch die stark gekräuselten, langen Blätter ist die Hakenlilie eine ungewöhnliche, aber dennoch sehr dekorative Hintergrundpflanze für Aquarien ab 200 Liter. weiterlesen »
Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Im Englischen nennt man diese Art "Iriri Yellow Seam", das heißt, Gelbsaum Harnischwels aus dem Rio Iriri. Seit einiger Zeit sind die kleiner bleibenden Harnischwelse mit ihrer auffälligen und oft auch hübschen Färbung und Zeichnung beliebt gewordene Pfleglinge. weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »
Steckbrief Kupfersalmler

Steckbrief Kupfersalmler

Der Kupfersalmler (Hasemania nana) gehört zu den hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt. Vor allem durch seine weißen Spitzen an den Rücken-, After- und Schwanzflosse. In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus. weiterlesen »
Steckbrief Sumatrabarbe

Steckbrief Sumatrabarbe

Zu den beliebtesten Aquarienfischen gehört seit seiner Ersteinführung im Jahre 1935 die Sumatrabarbe, Puntius tetrazona, die man wegen ihrer schwarzen Streifenzeichnung auch Viergürtelbarbe nennt. In jedem Aquarium fällt diese Barbenart sofort auf, vor allem durch ihre schöne und auffällige Färbung. weiterlesen »
Steckbrief Hornblatt

Steckbrief Hornblatt

Zu den am einfachsten zu pflegenden Pflanzen im Aquarium gehören die Hornblätter Ceratophyllum demersum und Ceratophyllum submersum. Beide Arten sind weltweit verbreitet und gehören zur heimischen Flora. weiterlesen »
Steckbrief Falscher Clownfisch

Steckbrief Falscher Clownfisch

Spätestens seit dem Film „Findet Nemo“ ist der falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) ein sehr beliebter und bekannter Meerwasserfisch. Der falsche Clownfisch gehört zu den Anemonenfischen. Er lebt stets in Symbiose mit Seeanemonen. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.