Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

FAMILIE:
Korallenbarsche, Pomacentridae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Chromis atripectoralis
VORKOMMEN:
Vom Indischen bis zum mittleren Pazifischen Ozean
GRÖSSE:
Bis 11 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 28°C
Pflege:
Nicht schwierig in großen, geräumigen Aquarien mit viel freiem Schwimmraum und Versteckmöglichkeiten
NAHRUNG:
Lebendfutter: Artemia salina, Mysis. Flockenfutter, tiefgekühltes und gefriergetrocknetes Futter

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet.

Herkunft
Verbreitet ist die Art in den tropischen und subtropischen Korallenriffen des Indopazifiks und des Atlantiks. Dort halten sie sich in Nähe der Riffe. in einer Tiefe von ca. 15- 20 Metern auf.

Aussehen
Ihren deutschen Namen verdanken die Fische einem schwarzen Fleck am Grunde der Brustflossen, den man allerdings nicht sieht, wenn man den Fisch von vorn anschaut, aber sehr wohl von der Seite oder schräg von hinten. Chromis atripectoralis wird bis zu 8 cm groß und wie das bei vielen Schwarmfischen des Meeres der Fall ist, sind die Geschlechter nicht oder nur schwer zu unterscheiden. 

Verhalten
In der freien Natur hält sich das Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen in Schwärmen entlang der Korallenriffe auf, doch er zieht auch ins Innenriff, das er bei Ebbe, wenn das Innenriff kaum noch Wasser führt, wieder verläßt. Sie sind sehr flink, wenn es darauf ankommt, einem Freßfeind zu entkommen. Dann ziehen sie sich blitzschnell in Verstecke zurück, die aus Höhlungen oder auch Unterständen gebildet sind.

Haltung
Für die Aquarieneinrichtung empfiehlt sich der übliche Sandboden und eine gute Dekoration, die aber so angeordnet werden sollte, dass zwischen ihr viele freie Zonen bleiben, in denen die Fische ausreichend schwimmen können. Zudem lieben sie eine Strömung im Aquarium in der sie sich gern aufhalten. Das Aquarium sollte zumindest 300L Inhalt und 100 cm vordere Kantenlänge besitzen, besser sind noch größere Aquarien. Wenn man den Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen Verstecke aufbauen will, dann geht das gut mit normalem Lochgestein, aber auch mit waagerecht angebrachten Platten, die unterhalb der Beckenmitte liegen sollen, damit die Fische darüber freien Raum zum normalen Aufenthalt haben, aber bei vermeintlicher Gefahr oder Störung unter die schützende Decke abtauchen können.

Man darf die Art auch mit Niederen Tieren, also Korallen, Anemonen, Garnelen usw., vergesellschaften, denn sie vergreifen sich nicht an ihnen. Ihre Nahrung besteht in der Natur aus Plankton, für die Ernährung im Aquarium eignen sich Artemia salina, Mysis, Brachionus, aber auch gefriergetrocknete und tiefgefrorene Futtersorten und sogar Flocken. Bei einer Wassertemperatur von 24 - 28 °C fühlen sich Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen wohl und können viele Jahre leben.

Weitere Artikel
Steckbrief Augenfleck-Stachelaal

Steckbrief Augenfleck-Stachelaal

Aufmerksam beobachtet ein Augenpaar aus dem feinkörnigen Sand die sich am Boden des Aquariums tummelnden Wasserflöhe. Blitzschnell schießt das an einen Drachen erinnernde Wesen hervor und schnappt sich seine Beute. Bei dem gerne im Verborgenen lauernden Wesen handelt es sich um den Augenfleck-Stachelaal (Macrognathus aculeatus), einen im Aquarium eher selten gepflegten Süßwasserfisch, der durch seine besondere Optik hervorsticht. weiterlesen »
Steckbrief Kupfersalmler

Steckbrief Kupfersalmler

Der Kupfersalmler (Hasemania nana) gehört zu den hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt. Vor allem durch seine weißen Spitzen an den Rücken-, After- und Schwanzflosse. In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus. weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »
Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

In jedem Meerwasseraquarium fällt der Gelbe Hawaiiseebader oder auch Hawaii-Doktorfisch genannt (Zebrasoma flavescens) sofort auf, denn diese Art ist tatsächlich von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzflosse quittegelb. Er zählt zu den friedlichsten Doktorfischen. In der Natur ist der Gelbe Hawaiiseebader an Riffe gebunden, da er zu den Pflanzenfressern gehört, die Algen von der Oberfläche der Korallen oder Gesteine abweiden. Dabei nimmt er sicher auch Kleinstlebewesen mit auf, die zwischen und an den Algen leben. weiterlesen »
Steckbrief Goldfadenfisch

Steckbrief Goldfadenfisch

Der Goldfadenfisch ist eine Zuchtform des Blauen Fadenfisches. hat sie bei den Aquarianern beliebt gemacht. Die Stammform, Trichogaster trichopterus, ist in Südostasien weit verbreitet und bewohnt ganz unterschiedliche Lebensräume. Dank ihres Labyrinthorganes überleben sie auch in sauerstoffarmen Gewässern, da durch dieses Labyrinthorgan zusätzlich Luftsauerstoff aufgenommen werden kann. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Schwarzer Neon

Steckbrief Schwarzer Neon

Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch, welcher mit den eigentlichen Neonsalmlern nur weitläufig verwandt ist. An das Wasser im Pflegeaquarium stellt der Schwarze Neon keine besonderen Ansprüche und ernährt sich von allem, was fressbar ist. Daher ist er auch sehr gut für Anfänger geeignet. weiterlesen »
Steckbrief Ohrgitter-Harnischwels

Steckbrief Ohrgitter-Harnischwels

Zu den beliebtesten Algenfressern im Liebhaberaquarium gehören seit Jahrzehnten die Vertreter der Gattung Otocinclus, vor allem wegen ihrer geringen Größe. Sie werden kaum größer als 6 cm und fallen mit ihren gedeckten Farben im Aquarium nur dadurch auf, dass man sie oft entlang der Scheiben oder über Pflanzen und Dekorationen entlang rutschen sieht, wobei man deutlich erkennt, wie sie mit ihrem unterständigen Saugmaul den Aufwuchs abschaben. weiterlesen »
Steckbrief Schillerbärbling

Steckbrief Schillerbärbling

Wie seine Verwandten aus der Gattung Brachydanio ist auch der Schillerbärbling ein Schwarmfisch, der auch im Aquarium am besten zur Geltung kommt, wenn man ihn in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren pflegt. Dann komm das ganze Temperament der Fische zur Entfaltung. weiterlesen »
Steckbrief Sumatrabarbe

Steckbrief Sumatrabarbe

Zu den beliebtesten Aquarienfischen gehört seit seiner Ersteinführung im Jahre 1935 die Sumatrabarbe, Puntius tetrazona, die man wegen ihrer schwarzen Streifenzeichnung auch Viergürtelbarbe nennt. In jedem Aquarium fällt diese Barbenart sofort auf, vor allem durch ihre schöne und auffällige Färbung. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.