Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Zebrabärbling

FAMILIE:
Cyprinidae, Karpfenfische
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Danio rerio
UNTERFAMILIE:
Rasborinae, Bärblinge
VORKOMMEN:
Nordöstliches Indien
GRÖSSE:
5 cm
PH-WERT:
Um 7
WASSERHÄRTE:
Bis 20 °dGH
PFLEGE:
Einfach die heute angebotenen Zebrabärblinge sind Nachzuchten, die sich den Aquarienverhältnissen angepasst haben. Immer in einer Gruppe von mindestens 6 Exemplaren pflegen. "Einsteigerfisch"
WASSERTEMPERATUR:
20 - 24 °C genügen, nicht zu warm halten
NAHRUNG:
Allesfresser von Lebendfutter aller Art bis zu Flockenfutter, gefriergerocknetem und tiefgefrorenem Futter, aber auch Tabletten, die man an die Aquarienscheibe klebt

Herkunft

Die Heimat des Zebrabärblings ist das nordöstliche Indien, aber die heute im Handel erhältlichen Tiere sind allesamt Nachzuchten, die sich im Laufe der Generationen an die Aquarienverhältnisse angepasst haben. Deshalb nennt man sie auch in Verbindung mit sogenannten Anfängerfischen, zumal auch ihre Zucht wirklich einfach zu bewerkstelligen ist. Für die Aquarienfischzucht eierlegender Arten ist der Zebrabärbling ein ausgezeichnetes Lehrmittel.

Eigenschaften

Der bereits 1905 erstmals nach Deutschland eingeführte Zebrabärbling gehört heute zum "Stammpersonal" der Aquaristik. Er ist selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen.

Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. Ein einzelnes Pärchen lässt die Verhaltensweisen dieser Schwarmfische nicht erkennen, denn oft genug treibt das deutlich schlankere Männchen stets das bauchigere Weibchen, sobald es dieses sieht. Das kann soweit gehen, dass das Weibchen immer wieder zerfetzte Flossen hat, die zwar schnell wieder nachwachsen, aber schön sieht der Fisch dann nicht aus.

Aussehen

Besonderen Reiz scheinen die vergrößerten unpaaren Flossen der sogenannten Schleier-Zebrabärblinge auf andere Fische - auch auf die eigenen Artgenossen - auszuüben, und es kann dann durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die Schwanzflosse ziemlich zerrupft aussieht oder kaum noch vorhanden ist. Doch auch sie wächst wieder nach.

Pflege

Zur Pflege braucht man kein sehr hohes Aquarium, denn Zebrabärblinge halten sich die meiste Zeit in den oberen Wasserschichten auf, trotz ihrer hellen, fast durchsichtigen Barteln.

Zum Steckbrief

Weitere Artikel
Steckbrief Königschichlide

Steckbrief Königschichlide

Zu den einfacher zu pflegenden klein bleibenden Cichliden gehört Pelvicachromis pulcher, den man in der älteren Literatur noch unter dem Namen "Kribensis" findet. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich gefärbt aus, und meist ist das Weibchen deutlich farbenfreudiger. weiterlesen »
Steckbrief Prachtschmerle

Steckbrief Prachtschmerle

Die unbestritten schönste der bisher bekannten Schmerlen ist die aus dem südöstlichen Asien, nämlich von Sumatra und Borneo, stammende Prachtschmerle, Botia macracanthus. Mit ihrem gelben bis rötlichgelben Körper, den breiten schwarzen senkrechten Binden und den roten Flossen fällt sie in jedem Aquarium auf. weiterlesen »
Steckbrief Falscher Clownfisch

Steckbrief Falscher Clownfisch

Spätestens seit dem Film „Findet Nemo“ ist der falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) ein sehr beliebter und bekannter Meerwasserfisch. Der falsche Clownfisch gehört zu den Anemonenfischen. Er lebt stets in Symbiose mit Seeanemonen. weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Zu den am einfachsten zu pflegenden Zwergcichliden gehört Apistogramma borelli. Der Borellis Zwergbuntbarsch wird auch „Gelber Zwergbuntbarsch“ genannt und gehört zu der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). In der älteren Literatur findet man ihn auch unter dem Namen Apistogramma reitzigi. weiterlesen »
Steckbrief Sumatrabarbe

Steckbrief Sumatrabarbe

Zu den beliebtesten Aquarienfischen gehört seit seiner Ersteinführung im Jahre 1935 die Sumatrabarbe, Puntius tetrazona, die man wegen ihrer schwarzen Streifenzeichnung auch Viergürtelbarbe nennt. In jedem Aquarium fällt diese Barbenart sofort auf, vor allem durch ihre schöne und auffällige Färbung. weiterlesen »
Steckbrief Kupfersalmler

Steckbrief Kupfersalmler

Der Kupfersalmler (Hasemania nana) gehört zu den hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt. Vor allem durch seine weißen Spitzen an den Rücken-, After- und Schwanzflosse. In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus. weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Zu den beliebtesten Aquarienpflanzen gehören die Schwertpflanzen Südamerikas, von denen einige in unserer Liebhaberei Hausrecht erworben haben und im Kölle Zoo in verschiedenen Arten und Zuchtformen erhältlich sind. weiterlesen »
Steckbrief Diskusbuntbarsch

Steckbrief Diskusbuntbarsch

Beim Wort Diskus geraten viele Aquarianer ins Schwärmen. Unzählige Farbvarianten des Buntbarsches gibt es heute auf dem Markt, und fast jede hat ihren ganz besonderen Reiz. Ursprung all dieser "Traumfische" ist das Amazonasgebiet in Südamerika. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.