Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 39€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Graskarpfen

FAMILIE:
Karpfenfische (Cyprinidae)
ART:
Ctenopharyngodon idella
Ursprungsgebiet:
Ostasien
GRÖSSE:
Bis max. 150 cm
WASSERTEMPERATUR:
4-38 °C
VERHALTEN:
Friedlicher Gruppenfisch, sonnen- und wärmeliebend
NAHRUNG:
Ausschließlich pflanzlich
BESONDERHEITEN:
Nur für sehr große Naturteiche bzw. Seen mit üppigem Wasserpflanzenbewuchs geeignet, winterhart, wird sehr groß

Ursprünglich stammt der Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella), auch Weißer Amur, Grasfisch oder Chinakarpfen genannt, aus Ostasien. Er kam in den 1960er-Jahren nach Europa und Amerika, denn als reiner Pflanzenfresser war er ideal, um Wasserpflanzen zu bekämpfen. Trotz seines Namens ist er mit den Karpfen nicht verwandt. Sein Name stammt in Anlehnung an seine pflanzliche Ernährung. 

Graskarpfen werden bis zu 1,5 Meter lang. Ihr Körper ist langgestreckt, die großen Schuppen schillern in grün-braun-grauen Nuancen und weisen eine feine, dunkle Umrandung auf. Der Rücken ist dunkelgrün bis grünschwarz gefärbt, die Seiten sichtbar heller und der Bauch eher weißlich. Das Maul ist etwas unterständig und hat keine Barteln, die stumpfe Schnauze ist zwischen den Nasenlöchern ein wenig eingedrückt.

 

Verhalten und Haltung

Graskarpfen bevorzugen ruhiges, tiefes Gewässer mit einer Temperatur zwischen 22 - 26°C, vertragen aber auch tiefere Temperaturen gut. Geschlechtsreif werden die Fische hierzulande deutlich später als in ihrer Ursprungsheimat, da bei uns kühlere Temperaturen herrschen. Sie benötigen zum Ablaichen eine starke Strömung und einen sandig-kiesigen Untergrund. Beträgt die Wassertemperatur 27 - 29°C, beträgt die Brutzeit etwa 40 Stunden. Demnach ist es Graskarpfen für eine erfolgreiche Fortpflanzung in unseren Breitengraden zu kühl.

Graskarpfen sind ausnahmslos für sehr große Naturteiche bzw. Seen geeignet, in denen sie den Pflanzenbewuchs durch ihren enormen Appetit kontrollieren können.

 

Tiergerechte Ernährung

Graskarpfen sind Pflanzenfresser. Sie fressen große Mengen an unterschiedlichen Wasserpflanzenarten und benötigen ungefähr die ihrem Eigengewicht entsprechende Menge an pflanzlicher Kost pro Tag. Bevorzugt werden weiche Wasserpflanzen und Algen gefressen, wird das Nahrungsangebot allerdings zu knapp, werden Seerosen und selbst Schilf vertilgt.

 

Warum Graskarpfen?

Graskarpfen eignen sich nur für Besitzer sehr großer Naturteiche bzw. Seen in denen der Wasserpflanzenbestand in Schach gehalten werden soll. Selbst dann ist aber ein Besatz mit nicht zu vielen Fischen empfehlenswert, da die Tiere bis zu 20 Jahre alt werden können und einen Teich durchaus auch leer fressen können, wenn sie in entsprechend höher Stückzahl eingesetzt werden.

Weitere Artikel
Steckbrief Shubunkin

Steckbrief Shubunkin

Der Shubunkin ist eine japanische Zuchtvariante des Goldfisches. Er ist ein friedlicher und geselliger Fisch, welcher in einer Gruppe von mindestens 5 Fischen gehalten werden sollte. weiterlesen »
Steckbrief Shubunkin

Steckbrief Shubunkin

Der Shubunkin ist eine japanische Zuchtvariante des Goldfisches. Er ist ein friedlicher und geselliger Fisch, welcher in einer Gruppe von mindestens 5 Fischen gehalten werden sollte. weiterlesen »
Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Die Sumpfdeckelschnecke ist eine in Europa weit verbreitete Süßwasserschnecke, welche sich gut für eine Haltung im Gartenteich eignet. Sie ernährt sich von Futterresten, weidet Algen ab, frisst vermodernde Pflanzenreste und filtert Plankton aus dem Wasser. Somit sorgt sie für eine Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich. weiterlesen »
Steckbrief Posthornschnecke

Steckbrief Posthornschnecke

Die Posthornschnecke gehört zu den etwas kleineren, dennoch nicht weniger interessanten, nützlichen und beliebten Teichlebewesen. Sie zeigt sich des Öfteren an der Wasseroberfläche im Randbereich, zwischen den Pflanzen oder an der Teichfolie, wo sie nach geeigneter Nahrung sucht. weiterlesen »
Steckbrief Koi

Steckbrief Koi

Koi sind sehr gesellige und relativ robuste Teichbewohner und sollten in einer Gruppe von mindestens 5 Tieren ungefähr gleicher Größe gehalten werden. Es gibt 16 Grundformen mit über 100 Varietäten und der Koi kann ein Alter von bis zu 70 Jahren erreichen. weiterlesen »
Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Die Sumpfdeckelschnecke ist eine in Europa weit verbreitete Süßwasserschnecke, welche sich gut für eine Haltung im Gartenteich eignet. Sie ernährt sich von Futterresten, weidet Algen ab, frisst vermodernde Pflanzenreste und filtert Plankton aus dem Wasser. Somit sorgt sie für eine Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich. weiterlesen »
Steckbrief Goldorfe

Steckbrief Goldorfe

Die Goldorfe ist ein geselliger Allesfresser , welche in Nuancen von weißgolden bis hin zu orangerot glänzt und wie auch die Blau- und Silberorfe eine Zuchtform für den Besatz in Teichen ist. weiterlesen »
Steckbrief Sarasa Comet

Steckbrief Sarasa Comet

Der Sarasa ist ein gesellig-friedvoller Allesfresser, der in Bezug auf seine Haltung und Pflege unkompliziert ist. Die asiatische Zuchtform des Goldfischs bewohnt tagsüber tiefere Teichzonen, während er abends dicht unter der Wasseroberfläche zu sehen ist. weiterlesen »
Steckbrief Teichmuschel

Steckbrief Teichmuschel

Die Teichmuschel ist in der Lage bis zu 40 l Wasser in der Stunde zu filtrieren und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Wasserpflege. Am Bodengrund sind die Tiere recht beweglich und können sich, z.B. beim Ablassen eines Teiches, meterweit ins Wasser zurückzuziehen. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeder

Steckbrief Rotfeder

Die Rotfeder (Rutilus erythrophthalmus) ist eine in Europa weit verbreitete Kaltwasserfischart. Namensgebend sind ihre rot gefärbten Flossen. Sie lässt sich gut mit Fischen, die ähnliche Ansprüche haben, in einem entsprechend großen Teich vergesellschaften. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.