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Hund einschläfern – wenn es Zeit ist, Abschied zu nehmen

Jeder Tierbesitzer, der schon einmal eine geliebte Fellnase aus seinem Leben gehen lassen musste, weiß, wie unglaublich traurig dieser Verlust macht und wie schrecklich es ist, die Entscheidung zu treffen, das eigene Tier einschläfern zu lassen. Dennoch ist gerade diese Entscheidung die sehr wahrscheinlich wichtigste, die Du irgendwann im Interesse Deines Lieblings fällen musst, denn auch wenn wir alle hoffen, dass unsere Fellnase leicht ergraut und hochbetagt eines Abends friedlich einschläft und am nächsten Morgen nicht mehr erwacht, wird dieser Wunsch leider nur allzu selten wahr. Die folgenden Informationen und Tipps sollen Dir in einer wirklich schwierigen Zeit als kleine Hilfe und Unterstützung dienen.

Was bedeutet Einschläfern?

In der veterinärmedizinischen Fachsprache wird die Einschläferung eines Tieres auch als „Euthanasie‘“ bezeichnet – das kommt aus dem Griechischen: eu steht für „gut“ und thánatos bedeutet „Sterben“; diesen Aspekt sollt man vielleicht im Hinterkopf behalten, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzen muss: Das Einschläfern eines Tieres ist natürlich schrecklich, aber Deine Aufgabe als Halter ist es, diesen Prozess für Dein Tier so „gut“ wie möglich zu gestalten. Die Medizin unterstützt Dich dabei, Deiner Fellnase ein schnelles und schmerzlosen Sterben zu ermöglichen, wenn kein tiergerechtes Leben mehr denkbar ist. Dafür ist es natürlich notwendig, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.

Einen Hund einschläfern lassen: Wann ist es Zeit für den Abschied?

Bei dieser Frage steht ganz eindeutig einzig und allein das Wohl Deines Hundes im Vordergrund. Es gibt viele mögliche Anzeichen dafür, dass Deine Fellnase sich quält und ihre Lebensqualität und ihre Lebensfreude zunehmend schwinden. Du bist der Experte für Deinen Fellfreund und hast ihn im besten Fall viele Jahre beobachten können, sodass Du merkst, wenn ihm mehr als nur eine Kleinigkeit fehlt.

Es gibt natürlich viele medizinische Indikatoren, die eine Einschläferung nahelegen oder sogar absolut notwendig machen können, dazu zählen z.B. eine unheilbare Krankheit, mit der ein großer Leidensdruck einhergeht, oder starke Schmerzen, die durch Medikamente nicht therapierbar sind. Auch schwere Verletzungen nach einem Unfall können eine Einschläferung notwendig machen. In den häufigsten Fällen ist es jedoch eine fortgeschrittene Altersschwäche, die mit einem zunehmenden Verlust an Lebensqualität einhergeht – Symptome hierfür können z.B. eine starke Einschränkung der Beweglichkeit oder stark ausgeprägte Demenz sein.

Wichtig: Im Alter können Hunde, wie wir Menschen auch, an typischen Altersbeschwerden leiden. Dazu kann auch Inkontinenz gehören oder andere Erkrankungen, die einen höheren Arbeitsaufwand nach sich ziehen. Nur weil das Tier „mehr Arbeit macht“, ist das allerdings kein gerechtfertigter und vernünftiger Grund für eine Euthanasie!

Gerade bei alten oder (chronisch) kranken Hunden, die schon länger unter Einschränkungen leiden, ist es schwierig, den Moment abzupassen, in dem das Leid und der Schmerz des Fellfreundes stärker wiegen als Lebensfreude und Lebensqualität. Es fängt vielleicht mit kleinen Verhaltensveränderungen an, die sich im Laufe der Zeit immer stärker ausprägen – wenn Dein Hund beginnt, sich mehr und mehr zurückzuziehen, solltest Du aufmerksam werden: In freier Wildbahn zeigen alte, kranke und schwache Tiere dieses Verhalten als Selbstschutz, um sich nicht zu Beutetieren zu machen. Man geht auch davon aus, dass viele Tiere merken, wenn ihre Zeit gekommen ist, sie suchen sich dann einen ungestörten Rückzugsplatz – Angst scheinen sie dabei nicht zu verspüren, es ist eher der Kummer der vertrauten Menschen, der sie dann bedrückt. Legt Deine Fellnase ein apathisches Verhalten an den Tag oder hört sie sogar auf, zu fressen und zu trinken, ist es meist allerhöchste Zeit, zu handeln.

Auch wenn es besonders schwerfällt, zum Wohle Deines Lieblings ist es gerade jetzt besonders wichtig, die Ruhe zu bewahren und die eigenen Gefühle (noch) ein wenig zu beherrschen. Dein Tierarzt wird Dir mit Rat und Tat zu Seite stehen und Dir eine medizinisch valide Aussage über den Gesundheitszustand Deines Tieres geben, auf deren Grundlage Du dann eine Entscheidung treffen musst.

Denke daran: Ist eine Einschläferung der einzige Weg, das Leiden Deines Hundes zu beenden, triffst Du die Entscheidung dafür in seinem Sinne, das erfordert Mut und Charakterstärke, die Du in diesem Moment haben wirst! Auch wenn es sich vielleicht so anfühlt: Du begehst keinen Verrat an Deinem treuen Freund, Du handelst richtig.

Regenbogenshooting vor dem Abschied?

Manchmal kündigt sich der nahende Abschied vom geliebten Vierbeiner bereits einige Zeit vorher an. Hohes Alter, chronische, mit Schmerzen vermundene Leiden und Krebserkrankungen lassen befürchten, dass der gemeinsame Weg bald zu Ende seien wird. Durch ein professionelles Fotoshooting Deines Vierbeiners (mit Dir oder ohne Dich), kannst Du eine bleibende Erinnerung schaffen.

Abschied vom Hund vor dem Einschläfern – die letzten Stunden

Ist die Entscheidung getroffen, dass Dein Hund eingeschläfert werden muss, ist es wichtig, die letzten Stunden für Dich und Deinen Liebling so angenehm wie möglich zu gestalten und bewusst Abschied zu nehmen. Leben Kinder mit Dir in einem Haushalt? Dann gib auch ihnen die Möglichkeit, sich zu verabschieden – im Gegensatz zu Erwachsenen können sie häufig besser mit dem anstehenden Verlust umgehen, sodass sie der emotional aufgeladenen Situation ein bisschen Ruhe geben können. Auch andere Haustiere sollten jetzt nicht außen vor bleiben.

Wichtig ist es, die letzten Stunden so stressfrei wie möglich zu gestalten und Alltagsroutinen, so gut es geht, aufrechtzuerhalten: Eine übersteigerte Aufmerksamkeit kann Deinen Hund jetzt beunruhigen oder ängstigen. Versuche, die Ruhe zu bewahren – Deine Zeit zum Trauern wird kommen.

Hund einschläfern: wichtige Vorbereitungen

Auch wenn der Kopf gerade nicht richtig funktionieren möchte, Du musst jetzt einige wichtige Entscheidungen treffen, um später nicht kopflos zu agieren. Um unnötiges Warten beim Arzt zu verhindern, solltest Du vorher auf jeden Fall einen Termin vereinbaren, damit ihr sofort drankommt. Einige Tierärzte bieten an, zu Dir nach Hause zu kommen, um Deiner Fellnase die Strapazen des Transports zu ersparen. Überlege Dir, ob Du diese Option wahrnehmen möchtest. Ein solcher Hausbesuch erspart Deinem Tier Stress, da es seine gewohnte Umgebung nicht verlassen muss. Für Dich kann es in der Zukunft natürlich unangenehme Erinnerungen mit sich bringen – überlege Dir also gut, welche Option die richtige für euch beide ist. Allerdings solltest Du Deine Wünsche zu Gunsten deines Hundes hier hintenanstellen.

Wichtig: Entscheide vorher, ob Du bis zum Ende dabei sein möchtest, wenn Dein Hund eingeschläfert wird – bist Du in der Lage, ruhig zu bleiben und ihn bis zum Ende zu streicheln? Für Dein Tier ist es eine enorme Erleichterung, wenn Du bis zu seinem letzten Atemzug bei ihm bist.

Auch Du brauchst Trost! Überlege Dir, ob Du den letzten Weg mit Deiner Fellnase allein gehen möchtest oder ob Du emotionale Unterstützung brauchst. Möchtest Du vielleicht erst allein sein und im Auto eine oder auch mehrere Tränen verdrücken oder brauchst Du später doch direkt eine Umarmung? Nimm Dir Zeit, diese Fragen zu beantworten, bevor es so weit ist.

Hund einschläfern: Ablauf

Das Wichtigste zuerst: Dein Hund empfindet während des Einschläferns kein Schmerzen, wenn die Prozedur korrekt ausgeführt wird! Aus medizinischer Perspektive erfolgt die Euthanasie beim Tierarzt durch eine Überdosis eines Barbiturats – also eines Narkosemittels: Das bedeutet, der Hund wird in eine so tiefe Narkose versetzt, dass letztlich die Atmung aussetzt und das Herz aufhört, zu schlagen. Manchmal spritzt der Tierarzt zuvor ein Beruhigungsmittel, damit es einfacher ist, den Venenkatheter für das Narkosemittel zu legen und der Hund dadurch nicht gestresst oder verängstigt wird. Ein Beruhigungsmittel wird zumeist auch gegeben, wenn der Hund unter Schmerzen leidet.
Nachdem Dein Hund bereits tief eingeschlafen ist und die Atmung ausgesetzt hat, kann es in Ausnahmefällen zu Muskelzuckungen kommen, diese sind dann allerdings nicht mehr von Gehirn gesteuert – es sind autonome Muskelreaktionen, die Dein Hund nicht mehr wahrnimmt.
Wenn Du Deinen Hund begleiten möchtest, versuche, so ruhig wie möglich zu bleiben und streichle ihn ein wenig!

Hund einschläfern: Dauer

Das Einschläfern eines Hundes dauert, mit der entsprechenden Vorbereitung, ca. 15-30 Minuten – spritzt der Tierarzt zuvor noch ein Beruhigungsmittel, kann es auch etwas länger dauern. Häufig geht es jedoch auch bedeutend schneller. Die lange Dauer mag Dich verwundern, aber zum einen dauert die Vorbereitung der Medikamente einige Zeit, zum anderen wartet der Tierarzt nach dem Einschläfern noch einige Minuten ab, bevor er das Tier für Tod erklärt.

Hund einschläfern: Was passiert danach?

Generell kann das eingeschläferte Tier in der Praxis verbleiben, sodass man sich nicht weiter um ein Begräbnis kümmern muss, wenn man das nicht möchte. In jedem Falle ist es aber auch hier wichtig, schon vorher eine Entscheidung zu treffen und diese mit dem Tierarzt zu besprechen – während des Termins selbst wirst Du dazu sehr wahrscheinlich kaum in der Lage sein.
Möchtest Du Dich mit einem Ritual von Deinem Liebling verabschieden, gibt es unterschiedliche Wege: Du kannst Deinen Hund nach dem Einschläfern mitnehmen, wenn Du die Möglichkeit hast, ihn auf Deinem Privatgrundstück beizusetzen. Hierbei musst Du beachten, dass es verschiedene Regeln gibt, die von Gemeinde zu Gemeinde abweichen können. Grundsätzlich muss das Grab eines Haustieres mindestens 50 cm tief und ca. 1,50 m von der Grundstücksgrenze entfernt sein, außerdem darf es nicht in der Nähe von öffentlichen Plätzen, Gewässern oder von Naturschutzgebieten liegen.

In einigen Orten gibt es Beschränkungen hinsichtlich der Größe des zu begrabenen Tieres, in anderen Kommunen ist das Beisetzen eines Haustieres auch auf dem Privatgrundstück nicht gestattet oder stärkeren Restriktionen unterworfen. Grundsätzlich verboten ist das Begraben eines Tieres, das an oder mit einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich nach den individuellen Regelungen vor Ort zu erkundigen, da bei Verstößen Bußgelder drohen können.

Wer kein eigenes Grundstück besitzt, kann seinen Liebling natürlich auch auf einem Tierfriedhof beisetzen lassen oder ihn einäschern lassen. Sprich am besten vorher mit Deinem Tierarzt über Deine Entscheidung.

Hund einschläfern: Kosten 

Die Kosten für eine Einschläferung sind natürlich von der jeweils individuellen Situation abhängig und können daher stark variieren – insgesamt können Kosten in Höhe von 100 bis 600 € auf Dich zukommen. Die Einschläferung selbst kostet ungefähr bis zu 60 € – dazu kommen in jedem Falle Kosten von circa 70 € für das Narkosemittel und gegebenenfalls für ein Beruhigungsmittel.
In Abhängigkeit zur jeweiligen Situation kommen weitere Kosten hinzu – dazu können z.B. gehören: Fahrtkosten des Tierarztes, Wochenend- oder Nachtzuschläge, Kosten für die Beseitigung des Tierkörpers oder Kosten für die Einäscherung und eine Urne.

Trauerbewältigung nach dem Einschläfern

Der Verlust eines Tieres ist auch immer der Verlust eines Weggefährten, Freundes oder sogar Familienmitgliedes – dieser Verlust tut weh und macht traurig. Du musst Dich langsam an die neue Situation und die Veränderungen in Deinem Alltag gewöhnen und sehr wahrscheinlich wirst Du Deinen pelzigen Kumpel ordentlich vermissen – kein Schwanzwedeln zur Begrüßung, niemand mehr da, der einen morgens aus dem Bett scheucht, um vor die Tür zu gehen. Selbst die Hundehaare auf dem Sofa, die Dich vielleicht sonst immer genervt haben, werden Dir plötzlich fehlen.

Überlege Dir, wie Du ganz persönlich mit Deiner Trauer umgehen kannst und was Dir jetzt guttut: Räumst Du die Näpfe, das Spielzeug und die Kuscheldecke direkt weg, um Dich nicht ständig erinnern zu müssen, oder lässt Du noch eine Weile alles an seinem Platz, um Dich in Ruhe zu verabschieden? Es ist Deine Entscheidung – finde heraus, was Dir hilft, und sprich mit Deinem Umfeld darüber, wie die Menschen, die Dir nahestehen, Dich unterstützen können. Vielleicht helfen ein paar Tipps, die sich in diesen Fällen bereits bewährt haben: Schau Dir Fotos an und erinnere Dich an alle lustigen und schönen Situationen, die ihr gemeinsam hattet – eventuell hilft es, ein Album zu erstellen, um alle Eindrücke zu versammeln.

Sprich mit Menschen, die Deine Fellnase gut kannten, die vielleicht auch einmal mit ihr Gassi gegangen sind oder auf sie aufgepasst haben, wenn Du unterwegs warst – sie erinnern sich bestimmt an Geschichten, die Du noch gar nicht kanntest. So kannst Du Deinen Hund vielleicht noch einmal neu kennenlernen. Anderen Menschen hilft es, alle Erinnerungen, die mit dem Haustier verbunden sind, aufzuschreiben, um sie nicht nur im Herzen aufzubewahren.
Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst, und finde heraus, was Dir hilft!

Kann man seinen Hund selbst erlösen?

Definitiv: Nein!

Auf Grundlage des Deutschen Tierschutzgesetzes § 16a Satz 2 ist es zwar möglich, ein Haustier „unter Vermeidung von Schmerzen töten [zu] lassen“, wenn es z.B. „nur unter nicht behebbaren Leiden oder Schäden weiterleben kann“ (ebd.). In Deutschland ist für die Euthanasie eines Haustieres aber ein Tierarzt verantwortlich, denn nur er ist in der Lage, den Sterbeprozess im Interesse des Tierwohles schmerzfrei, rasch und ohne Komplikationen durchzuführen. Der Halter eines Haustieres verpflichtet sich zudem, für „das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen“ (TierSchG, § 1).

Wichtig: Falls Du aus Geldmangel darüber nachdenkst, Deinen Vierbeiner selbst zu erlösen, wende Dich bitte an eine Tierschutzorganisation und schildere Deine Lage. Auch wenn dieser Schritt sehr unangenehm sein kann – tu es Deinem Hund zuliebe!

Darf ein Tierarzt einen gesunden Hund einschläfern?

Direkt der erste Paragraph des Deutschen Tierschutzgesetzes schließt aus, dass ein gesunder Hund eingeschläfert werden darf, denn: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ (TierSchG, § 1) Vernünftige Gründe liegen nur dann vor, wenn ein Tier nicht ohne wesentliche Beeinträchtigungen weiterleben kann.

Darf der Tierarzt einen Hund ohne Zustimmung des Halters einschläfern?

Ein Hund darf in der Regel nicht ohne die Zustimmung des Halters eingeschläfert werden, allerdings ist die Entscheidung, ein geliebtes Tier einzuschläfern zu lassen, oft eine emotional herausfordernde Angelegenheit, in der es schwerfallen kann, rational zu handeln. Sieht ein Tierarzt den dringenden Bedarf, ein Tier einzuschläfern, und der Halter widerspricht dieser Empfehlung, kann das zuständige Veterinäramt eingeschaltet werden – entscheidet das Amt zugunsten des Halters, kann ein Gericht dann per Eilantrag den Sachverhalt entscheiden.

Bissige Hunde: Ein Grund zum Einschläfern?

Diese Frage lässt sich nur mit „jein“ beantworten. Zeigt ein Hund gegenüber anderen Menschen aggressive Verhaltensweisen, kann ein Wesenstest angeordnet werden, wird der betreffende Hund als „gefährlich“ eingestuft, kann es sein, dass er in der Folge einen Maulkorb tragen muss und dauerhaft an der Leine geführt werden muss. Eine Euthanasie des Hundes wird nur in absoluten Ausnahmefällen verfügt, etwa wenn ein Hund einen Menschen lebensgefährlich verletzt hat. Dies kommt jedoch äußerst selten und in sehr schwerwiegenden Fällen vor

Fazit

In Deutschland darf ein Hund nur eingeschläfert werden, um ihn vor großem Leid zu schützen. Den Entschluss für eine Einschläferung musst Du als Tierhalter treffen – Dein Tierarzt berät und unterstützt Dich dabei und ermöglicht Deinem Liebling, ohne Schmerzen und unnötigen Stress gehen zu dürfen. Es ist schrecklich, diese Entscheidung treffen zu müssen, aber sie mag notwendig werden, um zu verhindern, dass Deine Fellnase sich ohne eine Aussicht auf Besserung unnötig quält. Wenn Du diese Entscheidung triffst, tust Du dies aus Liebe für Dein Tier!

Zum Schluss: Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen neuen Hund?

Der richtige Zeitpunkt für einen neuen oder besser einen anderen Hund liegt genau zwischen „jetzt sofort“ und „niemals“! Deine Fellnase ist einzigartig gewesen und wird für immer unersetzbar bleiben – erst wenn Dir das klar wird, weißt Du, wann der richtige Zeitpunkt für Dich gekommen ist, einem anderen Hund ein neues Zuhause bieten zu können. Einen neuen Gefährten in Dein Heim zu lassen, ist kein Verrat an Deiner verstorbenen Fellnase – es kann einfach der Beginn einer neuen und wunderbaren Freundschaft werden!

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