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Katze erbricht - Ab wann zum Arzt?

Deine Katze hat sich erbrochen und jetzt macht Du Dir Sorgen und bist unsicher ab wann Du mit Deiner Samtpfote zum Tierarzt solltest? Wir geben Dir Hilfestellung!

 

Warum erbricht die Katze?

Erbrechen ist eine Schutzfunktion des Körpers um etwas unbekömmliches schnell loszuwerden und erstmal nichts Schlimmes. Katzen entledigen sich so z. B. Haarballen, die sich durch die Fellpflege in ihrem Magen angesammelt haben. Katzengras fördert durch seine raue Struktur das Erbrechen und Deine Katze wird die Haarballen schneller los.

Hat Deine Katze länger als zwölf Stunden nichts gefressen, kann es sein, dass sie gelben Schleim erbricht. Dabei handelt es sich um Magensäure und nicht wie oft angenommen um Galle. Durch die lange Zeit ohne Nahrung ist der Magen quasi übersäuert. Die Lösung hierfür ist, Deiner Katze etwas zu fressen zu geben und in Zukunft darauf zu achten, dass sie nicht längere Zeit am Stück nichts zu fressen hat.

Möglicherweise hat Deine Katze auch etwas Verdorbenes gefressen, oder etwas das sie nicht verträgt. Dann sollte die Welt nach dem Erbrechen wieder in Ordnung sein!

Doch hinter dem Erbrechen kann auch eine ernstere Ursache stecken. Viele Infektionskrankheiten beginnen mit Erbrechen und auch bei Vergiftungen ist Erbrechen ein typisches Symptom und definitiv ein Fall für den Tierarzt.

 

Katze erbricht - Ab wann zum Arzt?

Kitten, Jungkatzen und Senioren sollten nach mehrmaligem Erbrechen unbedingt zur Sicherheit einem Tierarzt vorgestellt werden. Durch das Erbrechen geht viel Flüssigkeit verloren und Deine Katze kann austrocknen. Dies geschieht bei sehr jungen und alten Samtpfoten besonders schnell und kann zu einem Kreislaufzusammenbruch führen.

Erbricht sich Deine Katze mehrmals innerhalb kurzer Zeit, wirkt sie matt und teilnahmslos oder kommen noch andere Symptome wie Durchfall dazu, ist ein schneller Gang zum Tierarzt ebenfalls unerlässlich.

Hat das Erbrochene Deiner Katze die Farbe von dunklem Blut, dann handelt es sich in den meisten Fällen um einen Notfall und Du solltest mit Deiner Katze unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen.

 

Die Fütterung danach

Du solltest Deine Katze nach dem Erbrechen nicht längere Zeit fasten lassen, außer Dein Tierarzt hat es empfohlen. Längere Fastenzeiten ab vierundzwanzig Stunden können bei Katzen zu Lebererkrankungen führen.  In den meisten Fällen füttert man nach einer Magenverstimmung oder eines Magen-Darm-Infektes Schonkost. Schonkost ist besonders leicht verdaulich, enthält viele Mineralstoffe und ist gut bekömmlich. In der Regel füttert man die Schonkost bis zu zwei Wochen nach der Erkrankung. Dein Tierarzt kann Dich hierzu optimal beraten, da er das Krankheitsbild Deiner Samtpfote kennt!

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