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Unsere 4 Tipps für den Fellwechsel

Mit dem Frühjahr beginnt der Fellwechsel bei Hund und Katze. Das wärmende Winterfell weicht dem leichten Sommerfell und zurück bleiben Fellflusen wohin man blickt. Was für Dich lästig ist, ist für den Organismus Deines Vierbeiners Höchstarbeit, welche auch Begleiterscheinungen wie Fellveränderungen, schuppende Haut oder Appetitlosigkeit mit sich bringen kann.

Mit unseren 4 Tipps zeigen wir Dir, wie Du Deinen Vierbeiner bei der Fellpflege unterstützen kannst, damit er gut durch diese haarige Zeit kommt:

1. Tägliches Bürsten ist wichtig
Tägliches Bürsten fördert die Durchblutung der Haut und die Bildung des neuen Fellkleids. Und was in der Bürste landet, ist weniger Arbeit für den Organismus Deines Vierbeiners und für Dich, denn die Haare bleiben nicht auf Deinen Möbeln oder auf dem Fußboden zurück. Durch tägliches Bürsten kannst Du außerdem Knoten und Verfilzungen vorbeugen und Verletzungen, Parasiten sowie Hautveränderungen erkennen. Und das Beste ist: Die tägliche Fellpflege stärkt zudem die Bindung zwischen Dir und Deinem tierischen Liebling!

2. Wähle das richtige Werkzeug für die Fellpflege
Wie ist das Fell Deines tierischen Lieblings? Langhaarig, drahtig, fluffig-fein oder lockig? Mit viel oder kaum Unterwolle? So vielfältig das Fell beschaffen sein kann, so individuell ist auch die Zusammenstellung der optimalen Fellpflegewerkzeuge. Mit dem richtigen Werkzeug passend zur Fellstruktur Deiner Fellnase musst Du nicht an seinem Fell zerren und ziepen. Es erleichtert Dir die Arbeit und macht für ihn die Fellpflege zur wohltuenden Wellnessbehandlung statt zur schmerzhaften Tortur.
Je nach Fellbeschaffenheit und Anwendung (Entwirren, Entfilzen, Unterwolle lösen, Pflegen) hast Du die Wahl aus verschiedensten Werkzeugen wie Striegel, Bürste, Entfilzungswerkzeug, Trimmer und vielen mehr.
Lass Dich am besten in Deinem Kölle Zoo individuell beraten – unsere Kollegen stellen Dir gerne die optimalen Produkte für Deinen Liebling zusammen.

3. Nahrungsergänzungen für glänzend schönes Fell
Auch über das Futter kannst Du seinen Organismus mit natürlichen Nahrungsergänzungen und Ölen unterstützen wie z.B. mit Bierhefe, Zink sowie Fisch- oder Nachtkerzenöl.
Bierhefe enthält viel Vitamin B und wirkt es sich nicht nur auf Haut und Fell positiv aus, es kräftigt und schützt auch Muskeln, Organe, Nerven und das Immunsystem.
Zink unterstützt die Zellteilung und ist an einer Reihe wichtiger Stoffwechselvorgänge beteiligt. Deswegen ist eine gleichbleibend optimale Versorgung mit Zink für die Gesundheit Deines Vierbeiners besonders wichtig, auch weil dieser Nährstoff nicht vom Körper gespeichert werden kann. Ein anhaltender Mangel an Zink bleibt leider oft unerkannt, denn er äußert sich mit verschiedensten Symptomen (z.B. Verdauungsstörungen, Durchfall, Hautproblemen) die fälschlicherweise mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.
Fischöl und Nachtkerzenöl sind reich an mehrfach ungesättigten Omega-Fettsäuren, die der Organismus nicht selber bilden kann. Man muss sie über die Nahrung aufnehmen. Fischöl (Omega-3) unterstützt den Stoffwechsel und trägt zu einer gesunden Entwicklung von Haut, Knochen und Fell bei. Nachtkerzenöl (Omega-6) fördert die Regeneration der Haut und stärkt ihre Barrierefunktion. Außerdem versorgt es die Haut mit Feuchtigkeit, lindert Entzündungen und mildert Juckreiz.
ACHTUNG: Die Gabe von Nahrungsergänzungen solltest Du der Gesundheit Deines Lieblings zuliebe vorab mit Deinem Tierarzt besprechen.

4. Sommer-Fellschnitt vs. thermische Funktion des Fells
Der Fellwechsel sorgt dafür, dass durch die geänderte Felldichte die Körpertemperatur sommers wie winters besser reguliert werden kann. Da das Fell diese thermische Funktion hat und die sensible Haut nicht nur äußeren Einflüssen wie Kälte und Nässe, sondern auch vor UV-Strahlung schützt, sollte das Fell bei langhaarigen Hunden und Katzen im Sommer nicht zu stark gekürzt werden.

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