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So wird Dein Gartenteich frühjahrsfit!

Sobald die Wassertemperatur im Gartenteich langsam wieder auf die magischen 10 °C ansteigt, beenden seine Bewohner die Winterruhe und starten wieder mit der Nahrungsaufnahme. Für Dich ist das der optimale Zeitpunkt, um den Teich wieder fit für die nächste Saison zu machen. In zehn Schritten kannst Du Deinen Gartenteich perfekt vorbereiten:

1. Beginne mit der Generalreinigung
Die beste Zeit für eine Generalreinigung ist Anfang April. Entferne alle herbstliche Überreste wie Laub, abgestorbene Pflanzenteile und Treibgut. Zupfe alte Blätter am Uferrand ab, damit neue, junge Triebe genügend Raum zum Wachsen haben. Ist die ein oder andere Pflanze zu dicht gewachsen, kannst Du sie teilen und sie in Behältern bei Bedarf umsetzen oder mit ihnen neu einrichten und gestalten.

2. Prüfe die Teichwasserwerte
Ein wichtiger Punkt zur Instandhaltung des Teiches ist die Prüfung der Wasserwerte. Ein Wassertest gibt Dir schnell Auskunft, ob und welche Werte in Ordnung sind oder abweichen. Veränderungen von pH-Wert, Gesamt- und Karbonathärte, Sauerstoffgehalt und Schadstoffanreicherungen wie Nitrat weisen auf mögliche notwendige Schritte hin.

3. Mache einen Teilwasserwechsel von 25-30%
Mache einen Teilwasserwechsel von etwa 25-30% des gesamten Teichwasservolumens.
Dadurch verringerst Du den Anteil der biologischen Stoffe, die sich über die kalten Monate angesammelt haben, deutlich. Mehr als 30% sollten nicht gewechselt werden, weil dann auch biotoperhaltende Stoffe verloren gehen würden. Bereite das Frischwasser bitte mit einem geeigneten Wasserbereiter auf, ehe Du den Teich damit wieder befüllst. Das macht den Teichbewohnern die Umstellung angenehmer.

4. Mache eine Bestandsaufnahme und Gesundheitskontrolle
Eine Bestandsaufnahme mit anschließender Gesundheitskontrolle zeigt Dir schnell, wie es um Deine Teichbewohner steht. Mache Dir keine Sorgen, wenn Deine Fische nicht gleich mit den ersten Sonnenstrahlen aktiv werden. Sie sind wechselwarme Tiere, deren Körpertemperatur sich der der Umgebung anpasst. So wie das Teichwasser eine Zeit braucht, bis es sich gleichmäßig aufgewärmt hat, so brauchen auch die Fische einige Zeit, um wieder auf Touren zu kommen. Bei den meisten Teichfischen, vor allem bei den Karpfenartigen, wie Goldfischen, Koi oder Bitterlingen kommen Kreislauf und Stoffwechsel ab einer Wassertemperatur von 8 - 12 °C in Gang.

5. Fütterung ab 10°C Wassertemperatur
Anfänglich können Deine Fische noch körperlich geschwächt und anfälliger für Krankheiten sein. Beginne mit der Fütterung, sobald sich das Teichwasser auf 10-12 °C erwärmt hat und stärke sie mit abwechslungsreicher, vitaminreicher und leicht verdaulicher Nahrung in kleinen Mengen (z.B. Weizenkeim-Sticks mit vielen Vitaminen und Pflanzenanteilen). Ab einer Wassertemperatur von 15°C ist der Stoffwechsel Deiner Fische bereits aktiver und deren Verdauung voll funktionsfähig. Nun kannst Du zu einer nahrhaften und eiweißreichen Fütterung übergehen.

6. Beuge Algen vor oder dämme sie ein
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommen häufig auch die ungewünschten Algen. Sie sind nicht sofort schädlich und gefährlich, wachsen jedoch deutlich schneller als die eigentlichen Wasserpflanzen. Mit dem erhöhten Nährstoffangebot blühen sie im Frühjahr regelrecht auf. Algen kannst Du vorbeugen und mit mechanischen, biologischen und chemischen Mitteln verhindern oder zumindest gut eindämmen:

  • Sorge für Schatten mit einem Sonnensegel, so heizt sich das Wasser nicht zu stark auf - auch Deine Fische werden es Dir danken!
  • Eine Bepflanzung der Flachwasserzone mit Pflanzen, die sich von überschüssigen Nährstoffen aus dem Teichwasser ernähren, wirkt vorbeugend. Zudem siedeln sich auch nützliche Bakterien und Mikroorganismen an, die die Selbstreinigungskraft des Teiches unterstützen.
  • Ein UV-C-Klärgerät tötet Algen mittels UV-Licht ab, sodass diese sich nicht mehr vermehren können.
  • Sind die Algen schon in der Überzahl, kannst Du sie mit speziellen Algenmitteln bekämpfen.

7. Wähle den richtigen Zeitpunkt für Neuzugänge
Liegen die Außentemperaturen nachts schon länger über dem Gefrierpunkt und das Teichwasser hat seit einiger Zeit mindestens 15°C, sind die Teichbewohner fit und vital, um Neuzugänge aufzunehmen. Es dürfen neue oder zusätzliche Tiere in Deinen Teich einziehen! Achte bitte bei Deiner Auswahl auf die Verträglichkeit der Fische und deren endgültige Größe, um künftige Stresssituationen und Probleme im Teich zu vermeiden.
Achtung: Weicht die Temperaturen vom Teich zu stark vom Transportwasser ab, können die neuen Fischen Schaden nehmen. Gleiche die Temperatur vor dem Einsetzen der neuen Pfleglinge bitte an.

8. Checke die Teich-Technik
Überprüfe alle technischen Geräte wie Filter, Pumpe, UV-C-Klärer und erneuere ggf. Einzelteile, damit in und an Deinem Teich alles rund läuft. Prüfe bei der Gelegenheit auch, ob die vorhandene Technik noch richtig dimensioniert ist hinsichtlich Tier-und Pflanzenbesatz sowie Wasservolumen. Nur dann ist die Wasserklärung, Wasserumwälzung und Anreicherung des Teichwassers mit Sauerstoff sichergestellt und der Teich in einem stabilen Gleichgewicht.

9. Regelmäßige Allgemeinkontrolle
Hast Du die ersten Schritte erst einmal in Gang und alles wieder auf aktuellem Stand gebracht, hilft Dir eine regelmäßige allgemeine Kontrolle, Änderungen, Schwierigkeiten oder Erkrankungen schneller zu entdecken und direkt Abhilfe zu schaffen. Insbesondere Erkrankungen von Tieren lassen sich bei frühzeitiger Behandlung meist ohne größere Probleme wieder heilen.

10. Genieße Deinen Gartenteich
Erfreue Dich am Anblick Deiner Gartenoase, genieße die Erholung und Ruhe.

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