Die Bedeutung eines gesunden Darms und einer stabilen Darmflora kann kaum überschätzt werden. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern ebenso für unsere Hunde. Der Darm spielt eine zentrale Rolle für Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität. Dabei gehen seine Aufgaben weit über die reine Verdauung hinaus: Der Darm trägt zur Regulation des Immunsystems bei, moduliert Entzündungsprozesse, schützt vor Krankheitserregern und produziert wichtige Botenstoffe. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse besteht außerdem ein enger Austausch mit dem Nervensystem, wodurch der Darm sogar Stimmung und Verhalten beeinflussen kann.
Gerät das empfindliche Gleichgewicht im Darm aus der Balance, kann sich dies auf den gesamten Organismus auswirken und sich in einer Vielzahl von Symptomen zeigen – angefangen bei Verdauungsproblemen wie Durchfall, weichem Kot oder Blähungen über Haut- und Fellprobleme bis hin zu Verhaltensänderungen. Zugleich steigt das Risiko für Infektionen, Allergien und chronische Erkrankungen. In diesem Artikel erfährst Du, wie der Darm Deines Hundes funktioniert, welche Rolle die Darmflora bzw. das Darmmikrobiom spielt und welche Maßnahmen helfen, die Darmgesundheit Deines Vierbeiners nachhaltig zu unterstützen und zu stabilisieren.
Darm, Darmflora und Verdauung beim Hund
Der Verdauungstrakt des Hundes ist ein komplexes System, das aus mehreren Abschnitten besteht: Maulhöhle, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm und Enddarm. Jeder dieser Bereiche erfüllt spezifische Aufgaben, doch der größte Teil der Verdauung findet im Darm statt – hier werden Nährstoffe aufgespalten, aufgenommen und unverdauliche Reste ausgeschieden.
Im Dünndarm, dem längsten Abschnitt des Verdauungssystems, erfolgt der Großteil der enzymatischen Verdauung und der Nährstoffaufnahme. Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse sowie Gallensäuren aus der Leber helfen dabei, die Nahrung in ihre kleinsten Bestandteile zu zerlegen: Eiweiße in Aminosäuren, Fette in Fettsäuren und Kohlenhydrate in einzelne Zuckerbausteine. Diese Nährstoffe werden anschließend über die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen und dem Körper als Energie und Baustoffe für Gewebe, Muskeln und Organe zur Verfügung gestellt.
Damit möglichst viele Nährstoffe aufgenommen werden können, ist die Oberfläche des Dünndarms stark vergrößert. Die Darmwand bildet zahlreiche Falten sowie sogenannte Darmzotten und Mikrovilli – feine Ausstülpungen, die die Resorptionsfläche erheblich erweitern und eine besonders effiziente Nährstoffaufnahme ermöglichen.
Im deutlich kürzeren Dickdarm erfolgt vor allem die Rückgewinnung von Wasser und Elektrolyten aus dem Nahrungsbrei. Gleichzeitig werden unverdauliche Nahrungsreste eingedickt und schließlich zu Kot geformt, der über den Enddarm ausgeschieden wird. Darüber hinaus ist der Dickdarm der zentrale Lebensraum für Milliarden Mikroorganismen, deren Gesamtheit als Darmmikrobiom oder Darmflora bezeichnet wird und für Gesundheit und Wohlbefinden unserer Hunde von entscheidender Bedeutung ist.
Darmflora beim Hund: Rolle des Darmmikrobioms für Gesundheit und Immunsystem
Die Darmflora bzw. das Darmmikrobiom besteht aus einer großen Vielfalt an Mikroorganismen. Dazu gehören vor allem verschiedene „nützliche“ bzw. „gute“ Bakterienarten – unter anderem Lactobacillus, Bifidobacterium und Enterococcus –, aber auch Hefen und andere Mikroben. Ein gesunder Darm zeichnet sich durch ein stabiles Gleichgewicht dieser Mikroorganismen aus – gemeinsam bilden sie eine Art Schutzgemeinschaft, die zahlreiche Funktionen im Körper übernimmt:
- Unterstützung der Verdauung: Darmbakterien helfen dabei, bestimmte Nahrungsbestandteile, die vom Hund selbst nicht vollständig aufgeschlossen werden können, zu fermentieren und dadurch für den Körper nutzbar zu machen, darunter manche Ballaststoffe, resistente Stärke sowie pflanzliche Polysaccharide.
- Produktion wichtiger Stoffwechselprodukte: Beim Abbau von Ballaststoffen entstehen kurzkettige Fettsäuren (Short Chain Fatty Acids, SCFA), darunter Butyrat, Propionat und Acetat. Diese Stoffe dienen den Zellen der Darmschleimhaut als Energiequelle und tragen dazu bei, die Darmwand zu stabilisieren.
- Schutz vor Krankheitserregern: Nützliche Darmbakterien tragen dazu bei, das Wachstum schädlicher Keime zu begrenzen. Sie konkurrieren mit ihnen um Nährstoffe, besetzen Bindungsstellen an der Darmwand und produzieren antimikrobielle Substanzen. Dieser natürliche Schutzmechanismus wird als Kolonisationsresistenz bezeichnet und reduziert das Risiko von Infektionen, indem schädliche Bakterien zurückgedrängt werden.
- Unterstützung des Immunsystems: Schätzungen zufolge befinden sich etwa 70 bis 80 Prozent der Immunzellen im Bereich des Darms. Das Mikrobiom beeinflusst daher maßgeblich die Entwicklung und Regulation der Immunabwehr und hilft dem Körper, zwischen harmlosen und (potenziell) schädlichen Reizen zu unterscheiden. Daher spielt die Darmgesundheit bei vielen gesundheitlichen Themen eine Rolle, etwa bei Allergien, Hautproblemen, chronischen Erkrankungen oder einer erhöhten Infektanfälligkeit.
- Einfluss auf Stoffwechsel und Vitamine: Die Zusammensetzung der Darmflora wirkt sich auf verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper aus. Sie beeinflusst unter anderem, wie gut ein Hund seine Nahrung verwerten kann und wie effizient Nährstoffe aufgenommen werden. Einige Darmbakterien produzieren außerdem Vitamine wie Vitamin K und bestimmte B-Vitamine und beeinflussen den Energie- und Fettstoffwechsel.
- Einfluss auf das Nervensystem: Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse steht der Darm in engem Austausch mit dem zentralen Nervensystem. Das Mikrobiom kann Stimmung, Verhalten und Stressreaktionen beeinflussen und spielt so eine Rolle für das allgemeine Wohlbefinden des Hundes.
Zusammenfassend ist ein gesunder Darm bzw. ein gesundes Mikrobiom entscheidend, um krankmachende Keime zu verdrängen, Nährstoffe besser zu verwerten bzw. die Verdauung zu regulieren, Entzündungen zu bekämpfen und die Darmbarriere zu stabilisieren. Gerät dieses fein abgestimmte System aus der Balance, spricht man von einer Dysbiose – also einer Störung des natürlichen Gleichgewichts der Darmflora – mit unterschiedlichen gesundheitlichen Folgen.

Das Darmmikrobiom beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern auch das Immunsystem und die allgemeine Gesundheit Deines Hundes.
Dysbiose beim Hund – wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät
Unter einer Dysbiose versteht man eine Störung der Zusammensetzung oder Funktion des Darmmikrobioms. Dabei nimmt die Vielfalt nützlicher Bakterien ab, während sich schädliche Mikroorganismen stärker vermehren können. Eine solche Störung kann verschiedene Ursachen haben, unter anderem:
- Antibiotikabehandlungen: Antibiotika werden eingesetzt, um bakterielle Infektionen zu bekämpfen. Dabei werden jedoch häufig nicht nur krankmachende, sondern auch nützliche Darmbakterien abgetötet. Dadurch kann das Mikrobiom stark aus dem Gleichgewicht geraten.
- Plötzliche Futterumstellungen: Ein abrupter Wechsel des Futters kann den Verdauungstrakt überfordern. Die Darmflora braucht Zeit, um sich auf neue Nährstoffzusammensetzungen einzustellen.
- Futtermittelunverträglichkeiten: Manche Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Bestandteile im Futter, etwa auf einzelne Proteinquellen, Getreide oder Zusatzstoffe. Solche Unverträglichkeiten können die Darmschleimhaut reizen und das Gleichgewicht der Darmflora beeinflussen.
- Stress: Auch psychischer Stress kann sich negativ auf die Darmgesundheit auswirken. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse stehen Verdauungs- und Nervensystem in engem Austausch. Veränderungen im Alltag, Umzüge, Reisen, Tierarztbesuche und andere für den Vierbeiner emotionale Belastungen können daher direkte Auswirkungen auf die Verdauung haben.
- Infektionen: Bakterielle oder virale Infektionen des Magen-Darm-Trakts können die natürliche Zusammensetzung der Darmflora vorübergehend oder dauerhaft verändern.
- Parasiten: Darmparasiten wie Würmer oder Giardien können die Darmschleimhaut reizen und zu Entzündungen sowie Verdauungsproblemen führen. Dadurch wird auch das Gleichgewicht der Darmflora gestört.
- Chronische Erkrankungen: Bestimmte chronische Erkrankungen, etwa entzündliche Darmerkrankungen oder Stoffwechselstörungen, können ebenfalls langfristig Einfluss auf die Zusammensetzung des Mikrobioms haben.
- Individuelle Faktoren: Alter, Rasse oder gesundheitliche Faktoren können die Zusammensetzung der Darmflora beeinflussen und das Mikrobiom anfälliger für Dysbiose machen.
Viele dieser Einflüsse – von Medikamenten über Stress bis hin zu Ernährung oder Erkrankungen – können das Mikrobiom empfindlich stören. Frühzeitige Beobachtung und gezielte Unterstützung der Darmflora können das Gleichgewicht fördern und das Wohlbefinden des Hundes positiv beeinflussen.
Symptome einer gestörten Darmflora beim Hund
Eine gestörte Darmflora bzw. Dysbiose kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Typische Anzeichen sind Verdauungsprobleme wie wiederkehrender Durchfall, weicher oder stark riechender Kot, Blähungen und Bauchgeräusche, aber auch Appetitveränderungen, Gewichtsverlust oder das vermehrte Fressen von Gras. Da der Darm eng mit dem Immunsystem verbunden ist, können sich Darmprobleme jedoch auch indirekt äußern, etwa durch Hautprobleme, Allergien, stumpfes Fell oder eine erhöhte Infektanfälligkeit. Halten solche Beschwerden länger an, sollte die Ursache unbedingt tierärztlich abgeklärt werden.

Verdauungsprobleme wie Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden oder Appetitveränderungen können Anzeichen für eine gestörte Darmflora beim Hund sein und sollten beobachtet und tierärztlich abgeklärt werden.
Darmgesundheit beim Hund unterstützen: Ernährung, Bewegung und Alltag
Die gute Nachricht ist: In vielen Fällen lässt sich die Darmgesundheit Deines Hundes aktiv unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung, ein stabiler Alltag und eine möglichst schonende Behandlung des Verdauungssystems tragen entscheidend dazu bei, das Gleichgewicht im Darm zu erhalten, Verdauungsproblemen sowie anderen gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen sowie vorhandene Dysbalancen im Mikrobiom positiv zu beeinflussen. Ein ausgewogenes Mikrobiom kann das allgemeine Wohlbefinden Deines Hundes fördern und dazu beitragen, dass er sich insgesamt aktiver, entspannter und vitaler zeigt.
Hochwertige und ausgewogene Ernährung: Die Grundlage für eine gesunde Verdauung bildet ein gut verträgliches, hochwertiges Futter. Es sollte alle wichtigen Nährstoffe enthalten und möglichst leicht verdaulich sein. Minderwertige Zutaten, stark verarbeitete Bestandteile oder unnötige Zusatzstoffe wie Zucker können den Verdauungstrakt belasten und die Darmflora negativ beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt dagegen die natürliche Funktion des Darms und trägt dazu bei, das Mikrobiom stabil zu halten.

Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Zutaten unterstützt die Verdauung und hilft, die Darmflora Deines Hundes stabil zu halten.
Langsame Futterumstellungen: Der Darm und seine Mikroorganismen reagieren empfindlich auf Veränderungen. Ein abrupter Wechsel des Futters kann daher schnell zu Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Blähungen führen. Wird ein neues Futter eingeführt, sollte dies immer schrittweise über mehrere Tage erfolgen. So hat die Darmflora genügend Zeit, sich an die neue Zusammensetzung der Nährstoffe anzupassen.
Ballaststoffe für die Darmflora: Ballaststoffe spielen eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen löslichen Ballaststoffen (präbiotisch wirksam), die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen und deren Wachstum fördern, sowie unlöslichen Ballaststoffen, die die Darmtätigkeit anregen. Beide Formen können zur Regulierung der Verdauung, zur Stabilisierung der Darmflora und Gesundheit der Darmschleimhaut beitragen.
Stress reduzieren: Ein möglichst stabiler Tagesablauf, ausreichend Bewegung, geistige Beschäftigung und genügend Ruhephasen tragen dazu bei, Stress zu reduzieren und damit auch die Darmgesundheit zu unterstützen. Insbesondere sensible Vierbeiner profitieren von wiederkehrenden Routinen und gleichen Fütterungszeiten.
Ausreichend Bewegung: Regelmäßige Bewegung unterstützt nicht nur die allgemeine Gesundheit des Hundes, sondern auch die Verdauung. Bewegung regt die Darmtätigkeit an und kann dazu beitragen, dass der Nahrungsbrei gleichmäßig durch den Verdauungstrakt transportiert wird.
Parasitenkontrolle: Regelmäßige, mindestens halbjährliche Kotuntersuchungen in Deiner Tierarztpraxis helfen dabei, Belastungen des Darms zu vermeiden.
Ein darmfreundlicher Lebensstil – bestehend aus hochwertiger Ernährung, regelmäßiger Bewegung, stressarmen Routinen und einer gesunden Futterumstellung – bildet die Grundlage für ein stabiles Mikrobiom. Reicht dies jedoch nicht aus oder wurde die Darmflora bereits gestört, kann eine gezielte Unterstützung des Darms sinnvoll sein.
Darmflora beim Hund aufbauen – wann eine Darmkur sinnvoll sein kann
In manchen Situationen kann eine gezielte Darmkur sinnvoll sein, um die Darmflora beim Hund wieder aufzubauen, das Gleichgewicht des Mikrobioms zu unterstützen und die Verdauung langfristig zu stabilisieren. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die natürliche Zusammensetzung der Darmbakterien vorübergehend gestört wurde.
Typische Situationen sind zum Beispiel:
- nach einer Antibiotikabehandlung
- bei Durchfall oder wiederkehrenden Verdauungsproblemen
- nach Magen-Darm-Infektionen
- in Stressphasen
- bei Futterumstellungen
- zur Unterstützung bei empfindlicher Verdauung
Häufig kommen dafür kombinierte Präparate aus Präbiotika, Probiotika und speziellen Ballaststoffen zum Einsatz.
Präbiotika für Hunde – Nahrung für nützliche Darmbakterien
Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen. Sie gelangen weitgehend unverdaut in den Dickdarm, wo sie von den dort lebenden Mikroorganismen fermentiert werden. Dadurch wird das Wachstum gesundheitsfördernder Bakterien gefördert und das Gleichgewicht der Darmflora stabilisiert. Bekannte Präbiotika sind unter anderem Inulin, Pektin, Fructooligosaccharide (FOS) und Mannan-Oligosaccharide (MOS). Beim Abbau dieser Stoffe entstehen kurzkettige Fettsäuren, die eine wichtige Energiequelle für die Zellen der Darmschleimhaut darstellen. Sie tragen dazu bei, die Darmbarriere zu stärken und ein gesundes Darmmilieu aufrechtzuerhalten. Man sollte die Menge der Präbiotika langsam erhöhen und nicht kurweise sehr viel und danach nie wieder Präbiotika unters Futter mischen. Die Balance ist entscheidend. Präbiotika sind das Mittel der Wahl, richtig eingesetzt können sie den Probiotika sogar überlegen sein.
Probiotika für Hunde – Unterstützung für eine gesunde Darmflora
Probiotika enthalten lebende Mikroorganismen, die die Zusammensetzung der Darmflora positiv beeinflussen können. Gelangen diese nützlichen Bakterien oft genug und in ausreichender Menge in den Darm, können sie dabei helfen, das Gleichgewicht der mikrobiellen Gemeinschaft zu stabilisieren. Bei Hunden werden häufig bestimmte Bakterienstämme eingesetzt, zum Beispiel Lactobacillus-Arten, Bifidobacterium-Arten sowie Enterococcus faecium. Diese Mikroorganismen können dazu beitragen, das Wachstum schädlicher Keime zu hemmen, die Verdauung zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken. Zudem können sie die Regeneration der Darmflora nach Störungen erleichtern.
Wichtig: Eine Darmkur ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Halten Verdauungsprobleme länger an oder treten zusätzliche Symptome auf, sollte immer tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Eine gezielte Darmkur mit Prä- und Probiotika kann helfen, das Gleichgewicht der Darmflora wiederherzustellen und die Verdauung Deines Hundes zu stabilisieren. Entsprechende Präparate können meist einfach mit dem normalen Futter gefüttert werden.
Häufig werden Probiotika und Präbiotika kombiniert eingesetzt. Solche Kombinationen werden als Synbiotika bezeichnet. Dabei liefern die Präbiotika den zugeführten Mikroorganismen gleichzeitig die Nährstoffe, die sie für ihr Wachstum benötigen. Entsprechende Präparate gibt es beispielsweise in Pulver- oder Tablettenform und sie können einfach unter das normale Futter gemischt werden. Wichtig ist, dass die Mittel über einen ausreichend langen Zeitraum, ggf. dauerhaft, gefüttert werden, sodass sie sich auch im Darm ansiedeln können.
Tipp: Lottis Häppchen Lieblingspulver kann das Darmmikrobiom gezielt unterstützen und die Darmbarriere stärken. Das Pulver kombiniert präbiotische Komponenten, ausgewählte Probiotika sowie natürliche Mikronährstoffe wie Schweizer Kräuter, Omega-3-Fettsäuren, Peptide und Kolostralmilch. Es eignet sich besonders nach Antibiotikagaben, bei Verdauungsproblemen oder in Stresssituationen.
Gesunde Lebensmittel für die Darmflora beim Hund
Auch über die tägliche Ernährung lässt sich die Darmgesundheit des Hundes unterstützen. Bestimmte Lebensmittel enthalten natürliche Ballaststoffe oder präbiotische Substanzen, die das Mikrobiom positiv beeinflussen können. Beispiele sind:
- Flohsamenschalen – reich an löslichen Ballaststoffen, können die Verdauung bei Durchfall regulieren.
- Topinambur, Chicorée, Bananen nach individueller Verträglichkeit– enthalten natürliche Präbiotika (Inulin, FOS) für nützliche Darmbakterien.
- Ungesüßter Natur-Joghurt – liefert Probiotika zur Unterstützung der Darmflora.
- Heilerde – kann überschüssige Stoffwechselprodukte und Gase im Darm binden.
- Zeolith – besitzt ebenfalls eine hohe Bindungsfähigkeit für bestimmte Stoffe im Darm.
Wichtig: Flohsamenschalen und Heilerde müssen immer mit ausreichend Wasser gegeben werden, um Verstopfungen zu vermeiden. Aufgrund seiner bindenden Eigenschaften sollte Zeolith nicht gleichzeitig mit Medikamenten verabreicht werden, um deren Wirksamkeit nicht zu beeinträchtigen.
Sowohl spezielle Nahrungsergänzungen als auch ausgewählte natürliche Lebensmittel können dazu beitragen, die Darmflora zu stabilisieren und die Verdauung langfristig zu unterstützen.
Fazit
Der Darm des Hundes ist weit mehr als ein reines Verdauungsorgan. Das komplexe Zusammenspiel von Darmschleimhaut, Immunsystem und Mikrobiom beeinflusst zahlreiche Funktionen im Körper. Eine stabile Darmflora unterstützt nicht nur die Verdauung und Nährstoffaufnahme, sondern trägt auch wesentlich zur Immunabwehr und zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
Eine ausgewogene Ernährung, eine behutsame Futterumstellung, ausreichend Bewegung und eine gute Parasitenkontrolle tragen wesentlich zur Darmgesundheit bei. Bei Bedarf können Prä- und Probiotika zusätzlich unterstützen. Treten jedoch länger anhaltende Verdauungsprobleme oder Veränderungen im Kot auf, sollte immer tierärztlicher Rat eingeholt werden. Eine frühzeitige Diagnose hilft, mögliche Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und langfristige gesundheitliche Probleme zu vermeiden.
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